Schulden machen für Weihnachten

Für die meisten Bundesbürger ist Heiligabend einer der Höhepunkte des Jahres. Und vor allem Kinder lieben Weihnachten wegen der Geschenke. Leider werden die Gaben nicht einfach vom Weihnachtsmann gebracht, sondern sorgen bei den Eltern für große Löcher im Geldbeutel. Angestellte, die Weihnachtsgeld beziehen, sind für diese Extra-Ausgaben gerüstet. Doch was machen Selbständige und Arbeitnehmer, die nicht auf ein Zusatzeinkommen bauen können?

Die Konsumbereitschaft der Deutschen an Weihnachten ist nach wie vor ungebrochen. Laut der "Weihnachtsstudie 2017" der FOM Hochschule wollen Bundesbürger im Durchschnitt mehr als 450 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben. In der Praxis können die Ausgaben fürs Weihnachtsfest deutlich höher liegen. Schließlich wird rund um die Weihnachtstage meist besonders gut gegessen, man gönnt sich Konzert- oder Theaterabende oder muss Sprit- und Reisekosten für Verwandtenbesuche hinzurechnen. Kurzum, Weihnachten ist ein teurer Spaß. Für Angestellte ohne 13. Monatsgehalt und Selbständige umso mehr, da sie nicht auf den zusätzlichen "Weihnachtsgeldsegen" bauen können.

Vorher sparen wäre eine Möglichkeit

Da Weihnachten jedes Jahr immer an den gleichen Tagen stattfindet, wäre es theoretisch möglich, bis zu dieser Zeit entsprechende Rücklagen zu bilden. Wer schon im Januar mit nur 30 Euro monatlich beginnt, hätte sein Budget für Weihnachtsgeschenke im Dezember auf 360 Euro aufgestockt. Selbst wenn damit nicht alle Geschenkekäufe gedeckt werden könnten, wäre schon ein ordentlicher Batzen bezahlt. Doch nur selten agieren Verbraucher so vorausschauend.

Den Dispokredit nutzen

Wer sich nicht einschränken möchte, kann natürlich seinen Disporahmen für Weihnachtsgeschenke strapazieren. Das ist im ersten Moment sehr einfach, denn der Dispo ist schon eingerichtet. Man kann einfach mit seiner Karte weiterbezahlen oder Geld abheben, auch wenn der Kontoauszug schon ein dickes rotes Minus anzeigt. Wer seinen Dispo nutzt, sollte sich aber im Klaren sein, dass er dafür hohe Zinsen bezahlen muss. Bei einer Belastung von 1.000 Euro, die über ein Jahr aufrechterhalten wird, entstehen bei einer durchschnittlichen Verzinsung von mehr als zehn Prozent Zinskosten von über 100 Euro.

Einen günstigen Ratenkredit abschließen

Eine Alternative ist der Ratenkredit. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Beantragung sind ein regelmäßiges Einkommen sowie eine gute Bonität, die über den kostenlosen Anbieter Score Kompass überprüft werden kann. Dann kann ein Sofortkredit schnell und unkompliziert im Internet beantragt und abgeschlossen werden. Die Auszahlung erfolgt in der Regel innerhalb weniger Werktage, bei manchen Anbietern schon am folgenden Werktag.

Um nicht auch noch an den folgenden Weihnachtsfesten den Kredit für das vorangegangene Weihnachten abzuzahlen, sollte die Laufzeit am besten weniger als ein Jahr betragen. Damit die Kreditsumme und die monatlichen Raten nicht unnötig steigen, sollten Verbraucher vor dem Antrag unbedingt prüfen, welcher Kreditbedarf tatsächlich besteht. Denn auch wenn der Geldsegen in Form eines ausgezahlten Ratenkredits wie ein Geschenk vom Weihnachtsmann erscheinen mag, umsonst ist er nicht.