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MSV testet gegen Osnabrück
Eine wichtige Trainingswoche

MSV testet gegen Osnabrück: Eine wichtige Trainingswoche
Nach dem Abpfiff in Sandhausen ging es für die Zebras, inklusive Trainer- und Funktionsteam sowie Ivo Grlic und Peter Mohnhaupt, noch mal zur großen Abschlussbesprechung in den Kreis. FOTO: Herbertz
Duisburg. Voller Fokus aufs Training, mehr denn je- so das aktuelle Motto an der Westender Straße. MSV-Coach Torsten Lieberknecht will die Länderspielpause maximal nutzen, und erklärt seinen Profis die Wichtigkeit der letzten Spielpause in diesem Jahr. Von Steffen Penzel

"Das ist doch scheisse." Torsten Lieberknecht ist ungehalten. Fokus, Biss und Präzision sind nicht so da, wie er sich das wünscht. Also müssen seine Spieler bei der Dienstagsvormittags-Trainingseinheit nicht nur eine kurze Schelte, sondern auch eine Extra-Laufrunde über sich ergehen lassen. Zu hoch will der Zebra-Cheftrainer das aber auch nicht hängen, verweist stattdessen auf den Grund der kurzen Unterbrechung. "Diese Trainingstage jetzt sind extrem wichtig für uns. Da müssen die Jungs sich voll reinhängen - und das musste ich mal eben verdeutlichen." Die spielfreie Phase kommt Lieberknecht trotz des guten Laufs in der Liga seiner Truppe gelegen - und die will er maximal nutzen. "Das ist die letzte Woche, wo man noch mal so richtig arbeiten kann. Wir wollen die Spielausdauer noch verbessern, müssen unsere Abläufe im Angriff noch verfeinern, wollen noch ein wenig am System und an der Raute feilen."

Mit Cauly Souza fällt der offensiv auffälligste MSV-Akteur der vergangenen Wochen mit einem Muskelfaserriss erstmal aus. Wann er wieder ins Training einsteigt, ist unklar. "So wie Cauly zuletzt drauf war, schmerzt uns das natürlich schon", macht auch Torsten Lieberknecht keinen Hehl aus seiner Enttäuschung über den Ausfall seines wichtigsten Offensivakteurs. Für ihn dürfte Moritz Stoppelkamp in Bielefeld in die Startelf rutschen, trotz seiner Schulterprellung. "Stoppel will es durchziehen." Wie gut er drauf ist, kann er schon am Freitag gegen Osnabrück zeigen. Der Drittliga-Tabellenführer kommt um 14 Uhr an die Westender Straße. "Ein starker Gegner, den wir uns ganz bewusst ausgesucht haben", sagt Lieberknecht. Damit ja der Schlendrian kein Einzug hält ...

(Niederrhein Verlag GmbH)