| 07.00 Uhr

7. bis 17. Juni auf dem Friedrich-Ebert-Platz
Flic Flac - eine Stadt auf Reisen

7. bis 17. Juni auf dem Friedrich-Ebert-Platz: Flic Flac - eine Stadt auf Reisen
Das schwarz-gelbe Zelt wird vom 7. bis zum 17. Juni in Moers auf dem Friedrich-Ebert-Platz zu bewundern sein. FOTO: Flic Flac
Moers. Vom 7. bis zum 17. Juni präsentiert Flic Flac das neue Programm "Farblos" in Moers. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen.

Flic Flac ist ein Unternehmen, das einer kleinen Stadt ähnelt: mit Straßen, Stromversorgung, Zu- und Abwasserleitungen und einem auffallenden Zaun als Begrenzung. Eine Siedlung, die innerhalb von drei Tagen ab- und wieder aufgebaut wird. Eine logistische Meisterleistung, die Kompetenz, Präzision und umfassende Planung erfordert.

Auf dem Flic Flac-Areal stehen Haupt-, Vor- und Backstagezelt - alle im gelb-schwarzen Design, dem Markenzeichen von Flic Flac. Der Durchmesser des Hauptzeltes beträgt 42 Meter und es besteht aus rund 3.500 Quadratmeter PVC-Planen. Im Inneren finden gut 1.400 Zuschauer auf bequemen Einzelstühlen Platz und genießen die Sicht auf die große Bühne.

Damit die Zelte selbst orkanartigen Böen standhalten, treiben Presslufthämmer knapp 500 Erdanker zur Befestigung in den Boden. Dank Beheizung und Belüftung braucht im Winter in den mit Plastikfußboden und Teppich ausgelegten Zelten niemand zu frieren und im Sommer wird für ausreichend Frischluft gesorgt.
Eine gepflegte Gastronomie lädt zum Verweilen und zum Genuss von Speisen und Getränken ein. Den Artisten steht backstage ein Zwei-Mast-Zelt als Garderobe zur Verfügung.

Flic Flac beschäftigt knapp 100 Mitarbeiter – davon aktuell knapp 35 Artisten – aus derzeit neun Nationen. Bühnen-, Sound- und Lichtanlagentechniker sowie Projektleitung und Büro gehören zur Crew. Sie wohnen, schlafen und entspannen sich in Wohnwagen, Wohnmobilen oder in knallgelben Einzelcontainern; Dusch- und Toilettencontainer inklusive.

Wenn es wieder auf Tour geht, wird das Material in 46 Aufliegern verpackt und mit zwölf Zugmaschinen von einem zum anderen Gastspielort transportiert. Dann sind rund 700 Tonnen Equipment unterwegs.