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Eröffnungstermin der Hall of Fame steht unter Konjunktiven
Den 20. Dezember im Visier

Bilderstrecke Bauarbeiten Hall of Fame
Bilderstrecke Bauarbeiten Hall of Fame FOTO: KINO KAMP-LINTFORT GmbH
Kamp-Lintfort. Endlich haben wir ein Datum: Am 20. Dezember soll die Hall of Fame eröffnen. Der Termin stehe allerdings weiterhin unter verschiedenen Konjunktiven, wie die Betreiber des Kamp-Lintforter Kinos erklären. Von Claudia Basener

"Sicher sind wir erst, wenn am 20. Dezember die Kinotüren qua erteilter Betriebsgenehmigung erstmals öffnen dürfen", erklärt das geschäftsführende Ehepaar Anja und Meinolf Thies als Vertreter des künftigen Kinobetreibers in einer offiziellen Stellungnahme. In der bisherigen Bauphase habe es zu viele Behinderungen gegeben: Spontanabsagen bereits vergebener Aufträge, ein hoher Krankenstand bei den ausführenden Firmen oder auch Materialien, die nicht fristgerecht geliefert werden konnten, wie etwa die Kinostühle, die auf ihrem Weg von Spanien nach Kamp-Lintfort aufgrund der Unruhen in Frankreich einen längeren Halt, als geplant, einlegen mussten. "Außerdem sehen wir mit hohem Respekt allen behördlichen und gutachterlichen Genehmigungsdurchläufen entgegen, die naturgemäß erst direkt vor dem angestrebten Eröffnungstermin stattfinden werden."

Klar ist, die Betreiber haben ihre Hausarbeiten gemacht und arbeiten mit Hochdruck auf den Donnerstag, 20. Dezember, hin. "Es wird Spitz auf Knopf, aber wenn alles so klappt, wie wir uns das vorstellen, ist das Datum realistisch", hofft Meinolf Thies, dass keine "höhere Gewalt" den Termin platzen lässt.
Besucher können sich dann auf ein hochmodernes Kino mit vielen Features freuen, mit dem man sich, laut Thies, auf Champions-League-Niveau bewege: Komfortbestuhlung von der ersten bis zur letzten Reihe mit Chaise Lounge Sessel für die vorderste Front, D-Box-Seats, das hochmoderne DOLBY ATMOS-Tonsystem, ein Hochleistungs-RGB-Laserprojektor, werbefreie Leinwände und kostenlose Parkplätze zählt der Geschäftsführer der Kino Kamp-Lintfort GmbH auf.

Die sieben Säle mit rund 750 Plätzen seien zudem großzügig dimensioniert und ermöglichen ein gemütliches Kinoerlebnis. Da es keine Komfortunterschiede gibt, wird es einen Einheitspreis für alle Plätze geben. Nur für die D-Box-Seats muss man drauf zahlen.

Zum Start werden 15 verschiedene Titel gespielt, die durch die Filmstartliste bestimmt sind. Was genau gezeigt wird, soll am 15. Dezember bekanntgegeben werden, Anja Thies spricht von einem "bunten Mix". Wie sich das Programm dann in Zukunft gestaltet, hängt von den Kinogängern ab: "Wir werden viel ausprobieren und am Ende stimmt das Publikum mit den Füßen ab", so Meinolf Thies, der mit "200.000 Besucher plus" im ersten Jahr rechnet.

Weitere Infos finden Sie unter www.hall-of-fame.website. Dort erfahren Sie auch, welche Stellen ausgeschrieben werden und wie Sie sich bewerben können. Servicemitarbeiter werden noch gesucht!