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IGA 2027
Duisburgs Zukunftsgarten

IGA 2027: Duisburgs Zukunftsgarten
Hochfeld als "Ort des Ankommens“ - so könnte der Ausstellungspavillon aussehen. FOTO: ©visualisierung: werk3 architekturvisualisierung
Duisburg. Wie wollen wir morgen leben? Diese Frage soll die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 in der Metropole Ruhr beantworten. Duisburg ist mit dem RheinPark einer der zentralen IGA-Orte.

Um das Konzept aus der vorangegangenen Machbarkeitsstudie weiter zu entwickeln, fand im Mai 2017 ein mehrtägiges Werkstattverfahren für die Zukunftsstandorte statt. So soll ein temporärer Ausstellungs- und Veranstaltungspavillon errichtet werden, der für die Besucher der IGA Natur, Nahrung und Energie im globalen Zeitalter mit ihren gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und technischen Facetten erfahrbar macht.

Der Grüngürtel in Hochfeld soll als öffentlicher Begegnungs- und Gemeinschaftsraum neu interpretiert und umgestaltet werden. Hochfeld, als Stadtteil des Ankommens, soll einen bunten und dynamischen Park bekommen, der die Vielfalt seiner Bewohner und die kulturelle Bandbreite widerspiegelt und den "RheinPark", "RheinOrt" und Hochfeld mit der Innenstadt verbindet.

"Mit der IGA bündeln wir vielfältige Kräfte und Fördermittel, um der Zielsetzung 'Duisburg an den Rhein‘ einen großen Schritt näher zu kommen. Wir freuen uns, dass unsere Stadt mit dem Zukunftsgarten 'RheinPark‘ einen bedeutenden Gartenschaustandort mit hoher Strahlkraft zur IGA beisteuern kann", so Umweltdezernent Dr. Ralf Krumpholz.

In Kooperation mit Mülheim und Oberhausen ist die Stadt Duisburg zudem mit dem Projekt Parklandschaft Ruhr vertreten. In Duisburg umfasst das Gebiet die landschaftlich reizvolle Kaiserbergregion als Teil des Duisburger Stadtwaldes, der sich an der Ostgrenze der Stadt Duisburg vom Botanischen Garten über den waldreichen 75 Meter hohen Kaiserberg und den Waldpark Monning bis zu den Auenlandschaften der Ruhr im angrenzenden westlichen Stadtgebiet Mülheims erstreckt. Für den Kaiserberg und den Botanischen Garten Duissern läuft aktuell das Verfahren zur Unterschutzstellung als Gartendenkmal.

Duisburg ist auch am Zukunftsgarten Emschermündung beteiligt. In Zusammenarbeit mit Dinslaken und Voerde soll hier die Frage beantwortet werden, wie Wasser Landschaft und Leben formen kann.

Die Internationale Gartenausstellung (IGA) soll 2027 in der Metropole Ruhr stattfinden. Die Zusage zur federführend durch den RVR erfolgten Bewerbung liegt seit Dezember 2016 vor.

Getragen wird die Internationale Gartenausstellung von den 53 Kommunen und vier Kreisen der Metropole Ruhr, von Verbänden wie Emschergenossenschaft und Lippeverband, der regionalen Wirtschaft und bürgerschaftlichem Engagement gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen.

(Niederrhein Verlag GmbH)