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Duisburger Stadtverwaltung prüfte Parkraumsituation am Bertha-Krankenhaus in Rheinhausen
Entspannte Parkplatzsituation

Duisburger Stadtverwaltung prüfte Parkraumsituation am Bertha-Krankenhaus in Rheinhausen: Entspannte Parkplatzsituation
Auf dem Gelände des "Bertha-Krankenhauses" und der Umgebung gibt es laut Stadtverwaltung angeblich genügend Parkplätze. FOTO: Archiv/thiele
Rheinhausen. Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Rheinhausen hatte vor einiger Zeit die Verwaltung gebeten, die Parkplatzsituation auf dem Gelände und im Umfeld des Bertha-Krankenhauses zu ermitteln. Durch die Zunahme der Bahnpendler am Rheinhauser Bahnhof und insbesondere im Zuge des Neubaus der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Sana-Kliniken am Bertha-Krankenhaus wurden Stimmen laut, dass der Parkraum überlastet sei. Von Thorsten Vermathen

Insbesondere Besucher und Mitarbeiter der Psychiatrie als auch Bahnpendler würden das Parkplatzangebot im angrenzenden Wohnviertel weitgehend belegen, so dass es für Anwohner schwierig sei noch einen Parkplatz zu finden. Die Stadtverwaltung hat jüngst mal nachgezählt und kommt zu dem Ergebnis, dass es auf dem Gelände als auch im Umfeld der Klinik genügend Parkplätze gibt. Die Sana-Klinik konnte genügend Stellplätze nachweisen. Angeblich würde die Bauordnung 30 Mitarbeiter- und drei Besucherparkplätze fordern. Zur Verfügung ständen insgesamt sogar 43 Parkplätze.

Ebenso ermittelt die Stadtverwaltung die Parkraumsituation im Umfeld der Klinik in Behringstraße, Maiblumenstraße, Albert-Schweitzer-Straße, Enge Gasse und Robert-Koch-Straße als entspannt. Die Auswirkungen durch die Parkplatz-Nachfrage von Klinik-Mitarbeitern und Bahnpendlern könne als unauffällig bezeichnet werden. An zwei aufeinander folgenden Vormittagen, wurde eine Auslastung von 73 bis 75% der vorhandenen Parkplätze ermittelt. Selbst im engeren Umfeld (ca. 120 m Radius) um die Klinik waren maximal 84 % der Parkplätze belegt.

Es sei sicherlich denkbar, dass es mal zu Engpässen bei der zielortsnahen Parkplatzsuche komme, aber da alle untersuchten Straßen öffentlich gewidmet seien, unterlägen sie dem Gemeingebrauch. "Da nachweislich zu Zeiten der größten Parkraumnachfrage durch die Mitarbeiter des Krankenhauses und durch Bahnpendler genügend freier Parkraum vorhanden ist und da nahezu alle Grundstücke in dem Untersuchungsgebiet über private Stellplätze, Garagen oder eine Tiefgarage verfügen, sind die rechtlichen Voraussetzungen für die Einrichtung einer Bewohnerparkzone in diesem Wohnquartier nicht erfüllt. Aus verkehrsplanerischer Sicht ist auch kein Handlungsbedarf für eine Änderung der bestehenden Parkraumsituation erkennbar", so die Stellungnahme der Stadtverwaltung.