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Partner im Chinageschäft

Partner im Chinageschäft
Generalkonsul Feng Haiyang, Bürgermeister Liu Guiping und Hafenchef Erich Staake. Foto: krischerfotografie
Ruhrort. Die Duisburger Hafen AG und die chinesische 30-Millionen-Metropole Chongqing intensivieren ihre Zusammenarbeit.

Das vereinbarte Duisport-Vorstandsvorsitzender Erich Staake mit Chongqings Bürgermeister Liu Guiping, der gemeinsam mit dem chinesischen Generalkonsul Feng Haiyang den Hafen besuchte.

30 Güterzüge verkehren derzeit wöchentlich zwischen Duisburger Hafen und verschiedenen Zielen in China. Die 2011 aufgenommene Verbindung zwischen Duisburg und Chongqing ist die älteste im Rahmen der Seidenstraßeninitiative "Belt & Road". Seitdem ist der weltweit größte Binnenhafen Start- und Zielpunkt der Chinazüge.

Aus Chongqing, einem der größten Industriestandorte der Welt, werden vor allem Elektrogeräte und Bauteile von dort ansässigen weltweit operierenden Elektronikkonzernen importiert.

Bürgermeister Liu Guiping wies darauf hin, dass seit 2011 über 2.000 Züge zwischen Chongqing und Duisburg gefahren seien. Der ökonomischen Bedeutung dieser Güterzugverbindung trug der chinesische Staatspräsident Xi Jinping Rechnung, als er 2014 den Duisburger Hafen als einziges Wirtschaftsunternehmen während seiner Europareise besuchte.

Der Duisburger Hafen und Chongqing wollen zukünftig vor allem bei gemeinsamen Projekten im Rahmen von "Belt & Road" kooperieren. Insbesondere sollen die Fahrzeiten der Güterzüge von bislang zwölf bis 13 Tagen weiter reduziert werden.

"Chongqing ist ein herausragender Partner in unserem Chinageschäft, mit dem wir gemeinsam mit unseren Partnern aus der Industrie und Logistik einen permanenten Dialog führen werden. Durch diese Kooperation mit der wichtigsten Logistikdrehscheibe Chinas stellen wir sicher, dass der Chinahandel weiterhin einer unserer Wachstumstreiber bleibt", so Erich Staake.

(Niederrhein Verlag GmbH)