: Musikalische Kontraste bei der Traumzeit

: Musikalische Kontraste bei der Traumzeit

In knapp vier Wochen startet wieder die „Traumzeit“. Das beliebte Festival im Landschaftspark Duisburg Nord wird am Freitag, 14. Juni, um 19 Uhr, traditionell vom Knappenchor Rheinland eröffnet.

Drei Tage lang verzaubert das Traumzeit Festival dann das beeindruckende Gelände des Landschaftsparks auf vier Bühnen mit 40 Bands in ein einzigartiges Festival mit einem kontrastreichen Programm aus Indie-Rock, Singer/Songwriter, Neo Folk und Elektro.

Mit dabei: Songwriter Frank Turner The Sleeping Souls. Britische Höflichkeit und amerikanischen Zorn verbindet Songwriter Frank Turner nach Meinung des Musik-Portals laut.de in seiner aktuellen CD „Be More Kind“. Gleichermaßen verankert im Folk wie im Punk macht er sich der charismatische Sänger Gedanken über das Verhältnis von persönlichen und politischen Idealen, um Gefühle, Politik und deren Personal.

Ebenfalls dabei: Metronomy. Im Studio ist „Metronomy“ vor allem der Sänger, Multi-Instrumentalist und Produzent Joe Mount. Er schreibt alle Songs und spielt die meisten Instrumente selbst. Doch auf der Bühne mutiert das Projekt zur kompakten Band mit Saxophon, Keyboards, Bass und Drums.

Ende der achtziger Jahre gründeten die drei Freunde Norman Blake (Gesang, Gitarre, Keyboard), Raymond McGinley (Leadgitarre, Gesang) und Gerard Love (Bass, Gesang) die Band Teenage Fanclub. Zehn Alben und fast dreißig Jahre später stehen die drei Schotten immer noch zusammen auf der Bühne und spielen ihre kraftvollen griffigen Songs am Festivalfreitag in der Gießhalle.

Die Sängerin und Keyboarderin Barbara Morgenstern wurde mit ihrem eigenwilligen Sound zwischen Electronic, Songwriting und Folk schnell zur gefeierten Sensation.

Fast fünf Jahre hatte Kettcar sich aus dem Musik-Betrieb verabschiedet, bevor sie sich 2017 mit dem neuen Album „Ich vs. Wir“ zurück meldeten und in diesem Jahr auch beim Traumzeit Festival in Duisburg auf der Bühne stehen werden.

Im Zentrum von Hauschkas von Kreativität steht das Piano. Oft präpariert durch Gummibänder, Radiergummis oder Tennisbälle, um die üblichen Klangfarben zu verändern. Bei seiner jüngsten CD „A Different Forest“ hat er ganz auf sie verzichtet. Naturerfahrung ist das zentrale Thema dieses Albums. Bei Meute vibriert der Bass und mit einer explosiven Mischung aus hypnotisch treibendem Beats und expressiver Blasmusik vollführt die Band in den roten Uniformjacken eine Revolution im Techno und definiert gleichzeitig die Idee des Spielmannzuges neu.

Außerdem im Line-Up der Traumzeit sind Stephen Malkmus The Jicks, Käptn Peng Die Tentakel von Delphi, Roosevelt, Julia Holter, Botticelli Baby, Snail Mail, Niels Frevert, Isolation Berlin, Berge, Der Butterwegge, Ghost Motel, Sam Vance-Law, The Twilight Sad u.v.m.

Dass es beim Traumzeit nicht nur lecker Musik, sondern auch lecker Essen gibt, hat sich längst rumgesprochen. Kulinarischer Genuss von vegan, vegatarisch, fleischig bis süß - die Food Plaza wächst von Jahr zu Jahr. Auch in diesem Jahr benötigt man für den reinen Besuch der Gastromeile kein Festival- oder Tagesticket. Ebenfalls umsonst und draußen: die Bühne am Gasometer.

Festivaltickets für alle drei Tage (komplettes Programm) kosten im Vorverkauf 76 Euro. Wer auf dem Festivalgelände campen will, zahlt 86 Euro.

Alle Tickets sind über die Traumzeit-Homepage, über www.adticket.de oder die angeschlossenen Ticketshops erhältlich, u.a. über die Tourist Information Duisburg.

Alle Informationen zum Festival unter www.traumzeit-festival.de.

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