Jüdisches Gemeindezentrum: Klavierfestival "Menorah"

Jüdisches Gemeindezentrum : Klavierfestival „Menorah“

Erstmals veranstaltet die Jüdische Gemeinde ab Sonntag ein viertägiges Klavierfestival.

Menorah, nach dem siebenarmigen Leuchter, ist das Festival betitelt und „für alle offen“, wie Gemeindegeschäftsführer Alexander Drehmann betont: „Was ist besser geeignet als Musik, um das Verständnis untereinander zu fördern!“

Pianist Albert Mamriev, der selbst im ersten Konzert spielt und die Künstler der weiteren Konzerte eingeladen hat, ergänzt, dass jüdische, christliche und muslimische Komponisten gespielt werden.

„Als Moses die Israeliten aus Ägypten führte, tat er das mit einem Lied“, sagt Mamriev – Musik hat von Anfang an eine große Rolle in jüdischer Religion und Kultur gespielt. Andererseits ist die Bedeutung jüdischer Komponisten für die westliche Musik – Mendelssohn, Gershwin ... – gar nicht zu überschätzen. Für den besonderen Akzent sorgt die reiche, aber immer noch wenig bekannte Klassiktradition des jüdischen Staates Israel, die Mamriev mit kurzen Anmoderationen vorstellen wird. „Nicht solche Sachen, die bei Wikipedia stehen“, sondern was zum Beispiel ihre Schüler über sie erzählen können – Albert Mamriev hat in Tel Aviv bei Ami Maayani und Noam Sheriff studiert, deren Werke er jetzt spielt.

Das Programm im Überblick: