Wölfe Nordrhein und VfB Homberg kämpfen gegen Abstieg

In der Handball-Regionalliga wird es eng für Wölfe und den VfB : Abstiegskampf pur in Duisburg

Es sieht düster aus für die Duisburger Regionalliga-Handballer: Die Wölfe Nordrhein müssen nach der Heimpleite gegen die HSG Siebengebirge als Tabellenletzter mehr denn je um den Klassenerhalt bangen. Und auch für den VfB Homberg, der in Ratingen chancenlos blieb, wird es ganz eng im Abstiegskampf.

Es war nicht das Wochenende der Duisburger Handballclubs in der Regionalliga. Während die Konkurrenz im Keller, Adler Königshof mal ausgenommen, doppelt punktete, gingen sowohl der VfB Homberg als auch die Wölfe Nordrhein leer aus. Fünf Spiele sind noch zu spielen. Fünf Spiele, in denen beide Clubs dringend Siege einfahren müssen.

Gar nicht gut lief es für den VfB Homberg bei der SG Ratingen. Die ersten 20 Minuten hielten die Schwarz-Gelben noch mit dem eigentlichen Liga-Topfavoriten mit. Danach mussten die Gäste aber gegen die mit Top-Spielern gespickte SG zusehends abreißen lassen. Nach 60 Minuten hieß es 23:33 aus VfB-Sicht. „Durch ein paar Unkonzentriertheiten mussten wir schon zur Halbzeit einem Rückstand hinterherlaufen. Zum Ende hin haben wir dann viele angeschlagene Stammspieler vom Feld genommen. Deswegen ist das Ergebnis dann auch ein wenig hoch ausgefallen. Aber die Niederlage war verdient, keine Frage“, resümierte der Homberger Trainer Achim Schürmann nach der deutlichen Pleite. Weil mit Rheinbach, Köln und der HSG Siebengebirge alle drei direkten VfB-Konkurrenten doppelt punkteten, wird es jetzt auch für den VfB als Tabellen‧zwölfter mit seinen mageren 14:28 Punkten richtig eng in Sachen Klassenerhalt.

Am Samstagabend empfängt der VfB mit dem TV Jahn Köln-Wahn um 19.30 Uhr einen direkten Konkurrenten im Keller. „Da wollen wir, nein, da müssen wir unbedingt die Punkte einfahren“, macht Achim Schürmann klar, welchen Wert die Partie hat. Los geht’s um 19.30 Uhr in der Sporthalle der Erich-Kästner-Gesamtschule.

Die Wölfe Nordrhein zieren derweil weiter das untere Ende der Tabelle. Das so wichtige Kellerduell gegen die HSG Siebengebirge ging vor den eigenen Fans mit 26:30 verloren. Mit Max Molsner und Sebastian Schneider wurden zwei Stammspieler schmerzhaft vermisst. „Uns haben, gerade in der Abwehr-Mitte, einfach die Alternativen gefehlt“, musste auch Wölfe-Coach Alex Tesch eingestehen, dass der junge Wölfe-Kader gerade seine Schwächen offenbart. Hoffnungslos ist das Unterfangen Klassenerhalt aber noch lange nicht. Denn auf Königshof ist es ein, auf Homberg zwei Pünktchen Rückstand. „Wir werden bis zum Ende kämpfen. Rechnerisch ist sowieso noch alles möglich, schließlich werden ja noch zehn Punkte vergeben“, will Alex Tesch den Kopf auf gar keinen Fall in den Sand stecken. Zumal ein Abstieg der jungen Wölfe-Truppe auch nicht das Genick brechen würde. Alle Spieler, bis auf eine Ausnahme, haben auch für die Oberliga unterschrieben. „Wir sitzen alle in einem Boot und bleiben zusammen. Vom Abstieg würde die Welt bei uns nicht untergehen“, macht Tesch klar. Die Wölfe müssen am kommenden Sonntag um 17 Uhr bei der Reserve des Zweitligisten TuSEM Essen auf der Margarethenhöhe ran.