VfB Homberg Handball Schürmann Szymanowicz

: Großer Umbruch beim VfB

Es gibt große personelle Änderungen bei den Oberliga-Handballern des VfB Homberg. Trainer Achim Schürmann hat sein Amt zur Verfügung gestellt. Auch das Sportdirektor Duo Szymanowicz/Upietz geht von Bord.

. Der Nichtaufstieg des MTV Rheinwacht Dinslaken hat die Verantwortlichen des VfB Homberg kalt erwischt. Denn als es deutlich wurde, dass der im Endspurt der Spielzeit schwächelnde Nachbarclub die Qualifikation für die 3. Liga nicht schaffen wird, war auch klar, dass es für den VfB Homberg, der die Regionalliga-Saison als Drittletzter beendete, eine Klasse tiefer geht. Und so war es dann amtlich, das worst-case-Szenario. Denn eigentlich wollten die Gelb-Schwarzen nach der Seuchen-Saison in der Regionalliga mit verjüngtem und hungrigem Kader und dem bewährten Team um Trainer Achim Schürmann und dem Sportdirektor-Duo Mirko Szymanowicz und Sven Upietz neu angreifen. Doch daraus wird nun nichts. Schürmann, Szymanowicz und Upietz verkündeten nun, dass sie dem VfB in der neuen Saison nicht mehr zur Verfügung stehen und ihre Ämter zur Verfügung gestellt haben. „Uns ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, aber wir wollten unseren Spielern keine Luftschlösser bauen“, so das Trio. Zum Hintergrund: In der Oberliga muss die finanziell ohnehin nicht auf Rosen gebettete VfB-Handballabteilung den Gürtel noch enger schnallen. Die Einnahmen werden weniger, der Etat und damit auch die Struktur der Mannschaft ist noch nicht gesichert. Angesichts dieser Aussichten und um Platz im Etatgefüge zu machen, bot das Führungs-Trio nun seinen Rücktritt an, den VfB-Geschäftsführer Günter Denzig „schweren Herzens“ annahm: „Wir wollen auch weiterhin Handball in Homberg anbieten. Aber die kommende Saison wird uns wirtschaftlich vor eine große Herausforderung stellen. Vor diesem Hintergrund war die Entscheidung alternativlos.“ Beim VfB gehe es jetzt nicht um den direkten Wiederaufstieg, so Denzig: „Wir müssen jetzt erstmal zusehen, dass wir uns wieder in der Oberliga etablieren. Aber ich bin da guter Dinge.“

Der neue Trainer soll nach Pfingsten vorgestellt werden.

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