: „Müssen wieder aufstehen“

: „Müssen wieder aufstehen“

Nach dem Last-Minute-Sieg der Magdeburger in Hamburg beträgt der Rückstand des MSV auf Relegationsplatz 16 fünf Punkte. Der Druck vor dem heutigen Heimspiel gegen Köln wächst.

. Das 2:1 der Magdeburger hat die Situation des Tabellenletzten der 2. Liga weiter verschärft. Das weiß natürlich auch Torsten Lieberknecht: „Wir stehen vor großen Hindernissen. Die Situation ist für uns nicht neu. Sie wird nur zunehmend schwieriger.“ Aus der Bahn werfen lassen will sich der MSV-Chefcoach von den letzten Rückschlägen im Abstiegskampf aber nicht, schließlich „wussten wir, dass es ein langer, schwieriger Weg wird.“ Er sei sich sicher, „dass erst der letzte Spieltag der entscheidende ist.“

Lieberknecht selber ist gerade besonders als Psychologe gefragt. „Wir müssen wieder aufstehen, müssen Widerstand zeigen. Und ich will weiter voran gehen. Ich habe immer noch die totale Gier, das zu schaffen.“

Um „das“, also den Klassenerhalt, zu schaffen, muss heute eine hohe Hürde gemeistert werden. Denn mit dem 1. FC Köln kommt niemand Geringeres als der souveräne Tabellenerste und die Tormaschine der Liga nach Duisburg (Anpfiff: 18.30 Uhr). Die Vorzeichen vor der Nachholpartie sind gänzlich andere als noch beim Hinspiel, das überraschenderweise mit 2:1 an den MSV ging. „Köln hat sich seitdem extrem gesteigert und sein System verändert. Zudem werden sie auf Revanche aus sein“, ist sich Torsten Lieberknecht sicher.

Personell sieht es so aus, dass mit Havard Nielsen und Andy Wiegel zwei wichtige Spieler nur eingeschränkt trainieren konnten. Für die Innenverteidigung sei auch Joseph Baffoe, trotz des unglücklichen Auftritts gegen Ingolstadt, ein Thema. „Es ist einfach unglücklich für ihn gelaufen. Er geht hart mit sich ins Gericht, wird aber auch wieder seine Chance bekommen.“

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