: Zebras wollen Wiedergutmachung

: Zebras wollen Wiedergutmachung

Nach der bitteren 1:3-Heimniederlage gegen den SV Meppen brodelt es in den Spielern des MSV Duisburg. Vor dem Auswärtsspiel in Chemnitz am Sonntagmittag sind Stoppelkamp Co. auf Wiedergutmachung aus.

. MSV-Cheftrainer Torsten Lieberknecht ist sich sicher, dass seine Mannschaft am Sonntag, Anstoß 14 Uhr, in Chemnitz ein anderes Gesicht zeigt als am Mittwochabend. Die Reaktionen seiner Truppe nach den bisherigen Saisonniederlagen in Ingolstadt und Mannheim machen ihm Mut. „Bisher haben wir in dieser Saison immer gut auf Niederlagen geantwortet. Das erwarte ich auch in Chemnitz.“ Blind vor Wut anrennen wäre aber sicherlich die falsche Strategie. „Wir wollen eine überlegte spielerische Reaktion zeigen“, so Lieberknecht, dem gerade die zweite Halbzeit des Meppen-Spiels schwer im Magen lag. „Das war ja ein wildes Konterspiel und sicher nicht der Fußball, den wir spielen wollen. Da hat uns die geistige Frische und die Dynamik gefehlt.“ Lieberknecht wird wohl beim heutigen Gastspiel beim kriselnden Tabellenvorletzten kleinere personelle Änderungen vornehmen, „eben um mehr Frische, Tempo und Tiefe in unser Spiel zu bringen.“ Und so können sich Ahmet Engin, Sinan Karweina und Arnold Budimbu Hoffnung auf mehr Einsatzminuten machen.

Unterschätzen will man die taumelnden Chemnitzer, die auf und neben dem Rasen einfach nicht zur Ruhe kommen und in Patrick Glöckner einen neuen Übungsleiter an der Seitenlinie stehen haben, in Duisburg nicht. „Ich habe meinen Jungs schon gesagt, dass sich auf bissige Zweikämpfe und ein sehr intensive Partie einstellen müssen. Chemnitz wird uns alles abverlangen.“ Der geballte Ärger seiner Spieler über die erste Heimpleite der Saison könnte dann aber Gutes bewirken. „Wenn sie den in Gier und Dynamik umwandeln, haben wir gute Chancen“, ist sich Lieberknecht sicher.

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