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Sonntag, 14 Uhr in der Schauinsland-Reisen-Arena

Der MSV Duisburg empfängt die U 23 aus München : Am Sonntag gegen die „kommenden Bayern“

Bayern-Boss Rummenigge sieht Nachwuchstalente auf dem Weg in den Profikader. „Das sind die, die wir am Sonntag sehen werden“, sagt MSV-Trainer Torsten Lieberknecht vorm Spiel gegen den FC Bayern II (Anstoß: Sonntag, 8. Dezember, 14 Uhr, Schauinsland-Reisen-Arena).

Gemeint haben könnte Karl-Heinz Rummenigge die Nachwuchsspieler Oliver Batista-Meier (18), Joshua Zirkzee (18), Sarpreet Singh (20) und Leon Dajaku (18), die Bayerntrainer Hansi Flick seit einiger Zeit mit den Profis trainieren lässt.

Dass umgekehrt einer von den Profis, die gestern in Mönchengladbach antraten, heute noch in der Zweiten nachsitzen wird, erwartete Lieberknecht am Freitag in der Pressekonferenz nicht. Aber, dass der Nachwuchs in Bestbesetzung kommt, schon.

Das letzte Kräftemessen gegen Bayern II liegt einige Zeit zurück: 1987 gewann der MSV mit 4:1 das Endspiel um die Deutsche Amateurmeisterschaft. Was gibt’s diesmal zu gewinnen? „Drei Punkte“, so Lieberknecht. Dass das nicht leicht wird, zeigten allerdings schon die Spiele gegen die Top-Mannschaften in Liga drei: „Halle, Ingolstadt, Braunschweig ... die haben sie alle gewonnen.“ Wenn sie einmal Lust bekommen, dann „können sie spielen wie wir“, so Lieberknecht. Weshalb er – mit Rückkehrer Boeder und Vermeij, der nach zweitägiger Pause am Freitag wieder mittrainierte – noch an der taktischen Ausrichtung gefeilt hat. Die Marschrichtung: „Mit dem Ball müssen wir spielen wie ein Erster, gegen den Ball müssen wir spielen wie eine Mannschaft, die mit dem Rücken zur Wand steht.“

Unabhängig vom Gegner gelte es nach einer Niederlage immer, „sich die Bestätigung zu holen, dass man punkten kann.“ Es sei das Schlimmste, sich wie in Halle zwar Lob zu verdienen, aber ohne Punkte nach Hause zu fahren. Was auch am Eigensinn Ahmet Engins lag. Lieberknecht hat das „vor versammelter Mannschaft“ angesprochen. „Das gibt es oft, dass Spieler sich in so einem Moment zeigen wollen.“ Doch sei es „meistens wertvoller, den Mitspieler einzusetzen.“ „Verteufeln“ jedenfalls solle man Engin nicht, denn immerhin, so Lieberknecht stolz: „Er ist ein Eigengewächs!“