MSV: Vier Neue in Zebrastreifen

Scepanik - Budimbu - Karweina - Sicker : MSV gibt vierten Neuzugang bekannt

Jetzt geht es ratz-fatz an der Westender Straße: Innerhalb von 24 Stunden hat der MSV Duisburg drei Neuzugänge bekanntgegeben. Den bisher 13 Abgängen stehen damit schon mal vier Neuverpflichtungen gegenüber.

Arne Sicker kommt von Holstein Kiel. Den Verteidiger hat der MSV Duisburg bis zum Ende der Saison 2021/22 verpflichtet. Drei Spiele im Zweitliga-Team der Norddeutschen, 18 Einsätze in der Regionalliga-U23 – der erst 22-Jährige will nach insgesamt zehn Jahren Jugend- und Seniorenfußball bei Holstein jetzt mit den Zebras die dritte Liga in Angriff nehmen.

Sportdirektor Ivo Grlic hebt Arne Sickers „extreme Geschwindigkeit“ hervor. „Mir gefällt seine drahtige Art, das hat Potenzial“, sagt Trainer Torsten Lieberknecht über den Neuzugang, der laut Grlic „auch andere, interessante Möglichkeiten gehabt“ hätte.

Bereits heute Vormittag war die Verpflichtung von Sinan Karweina bekanntgegeben worden. Der 20-Jährige kam in der vergangenen Spielzeit in Lotte 24-mal zum Einsatz und erzielte dabei drei Treffer.

Gestern Nachmittag meldete der MSV die Verpflichtung von Arnold Budimbu, der nach Absolvieren der sportmedizinischen Untersuchung einen Zwei-Jahres-Vertrag erhält. Der 24-jährige Budimbu, gebürtiger Bochumer und im Nachwuchs in Köln, Oberhausen und Schalke am Ball, absolvierte in der vergangenen Saison 30 Spiele für den Südwest-Regionalligisten TSV Steinbach Haiger. Dabei gelangen ihm fünf Tore und neun Vorlagen. Ivo Grlic überzeugten neben der „wichtigen Robustheit“ auch die spielerischen Möglichkeiten der „Allzweckwaffe“. Budimbu könne „offensiv sowohl auf den Flügeln als auch im Zentrum spielen“, freut sich Lieberknecht auf den flexiblen Spieler.

Grlic und Arnold Budimbu. Foto: MSV

Erster Neuer in Zebrastreifen war Lukas Scepanik. Der 25-Jährige wechselt von Rot-Weiss Essen und hat für zwei Spielzeiten beim zum MSV Duisburg unterschrieben. Er kann sowohl offensiv wie defensiv auf der linken Seite eingesetzt werden. In der vergangenen Saison kam er in 31 von 34 Regionalliga-Spielen für RW Essen zum Einsatz, erzielte dabei vier Tore und bereitete sieben Treffer vor. Trainer Torsten Lieberknecht beeindruckte besonders, dass sich Scepanik „auch von einer offenen Schädelwunde nicht stoppen lässt!“ Lukas war im Spiel gegen den KFC Uerdingen mit Kevin Großkreutz zusammengerasselt und hatte eine Riesen-Platzwunde am Kopf davongetragen – und trotzdem weitergespielt.

Grlic mit Lukas Scepanik. Foto: MSV
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