: MSV und der letzte Funke Hoffnung

: MSV und der letzte Funke Hoffnung

Das war in der Form nicht unbedingt zu erwarten: Der MSV Duisburg hat durch den überraschenden 2:0-Sieg beim Angstgegner in Kiel den vorzeitigen Abstieg aus der 2. Bundesliga abgewendet.

. Als die Duisburger Spieler am vergangenen Samstag im Bus in Richtung Ostsee die Hiobsbotschaft aus Hamburg bekamen, herrschte Totenstille. Ingolstadt hatte den kriselnden HSV auswärts tatsächlich mit 3:0 weggeputzt. Und damit war klar: Verliert der MSV sein Auswärtsspiel in Kiel, ist der Abstieg amtlich.

Aber, so leicht wollten es die Zebras der Konkurrenz nicht machen. Torsten Lieberknecht und seine Jungs setzten alles auf eine Karte und auf Sieg - und wurden für ihren Mut belohnt.

Trotzdem brauchen die Zebras natürlich noch ein ziemlich großes Wunder, wenn sie die Klasse irgendwie halten wollen. Bei vier Punkten Rückstand auf die aktuellen Seriensieger aus Ingolstadt, die im Abstiegskampf offensichtlich rechtzeitig die Kurve bekommen haben, lässt die Situation wenig Interpretationsspielraum: Auf jeden Fall brauchen die Duisburger zwei Siege aus den abschließenden beiden Ligapartien. Und: Auch die Konkurrenz aus Ingolstadt und Magdeburg müsste mitziehen und ihr Restprogramm komplett in den Sand setzen. Ingolstadt empfängt am Sonntag Darmstadt und muss dann am letzten Spieltag in Heidenheim ran. Für Magdeburg geht es zunächst zu Union Berlin, ehe zum Schluss der Aufsteiger aus Köln zum FCM reist.

So oder so: Die Zebras scheinen willens, sich vernünftig aus der Liga verabschieden zu wollen. Weiter geht’s am Sonntag, 15.30 Uhr, mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Zum Schluss geht es dann am 19. Mai, Anstoß ebenfalls um 15.30 Uhr, zum Hamburger SV.

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