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MSV Duisburg spielt beim 1. FC Kaiserslautern

MSV tritt am Mittwoch in Kaiserslautern an : Mit Vermeij und Compper zum Betze

Eng(lisch) getaktet geht's weiter in Liga drei; vier Tage nach dem Heimsieg gegen den Chemnitzer FC muss der MSV Duisburg am Mittwochabend (Anstoß: 20.30 Uhr) beim 1. FC Kaiserslautern ran. Auch das Duell der beiden Bundesliga-Gründungsvereine findet vor leeren Rängen statt.

Der FCK ist eine alte Liebe von MSV-Trainer Torsten Lieberknecht, und natürlich hätte er dort gerne den "gefürchteten" Anhang erlebt: "Ich will immer vor Zuschauern spielen. Wenn Lautern ausverkauft ist, macht es viel Spaß, dort zu spielen - genau wie bei uns." Andererseits hätte sich ja herausgestellt, dass Heimvorteil bei Geisterspielen eher keine Rolle mehr spielt. Der Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung, den der MSV angesichts der Übertragung des Heimrechts von Jena an den FCK erhob, bezog sich vor allem auf den (ausbleibenden) Reisestress. "Der FCK hat dadurch vier Heimspiele in Folge, deshalb glaube ich, dass sie nochmal angreifen wollen", so Lieberknecht, "mit dem Wissen, dass da ein Kader ist, der in die Aufstiegsregion gehört hätte, von Anfang an."Den Reisestress nehmen 19 Zebras auf sich; auch Vincent Vermeij und Marvin Compper saßen im Bus nach Kaiserslautern.

Arne Sicker blieb dagegen daheim, bei ihm und auch bei Petar Sliskovic gebe es aber Anzeichen für eine baldige Rückkehr. Trotz der "hohen - ich bleibe dabei: kriminellen - Belastung" will Lieberknecht nicht allzu viel rotieren, möchte andererseits aber vorm Spiel beim FCK auch nicht allzu viel über seine Aufstellung verraten. Migel-Max Schmeling und Sinan Karweina hätten gezeigt, "dass sie wertvolle Alternativen sind". Vor allem hat Lieberknecht gut gefallen, dass die Mannschaft nach dem Ausgleich des CFC stabil geblieben und nicht in Hektik verfallen ist. Bei der Spielidee bleiben, "das ist unser Fundament", so Lieberknecht. Keine weiteren Verletzten, das wäre auch noch wichtig, aber auf jeden Fall: "Die Kraft reicht, davon bin ich überzeugt."