MSV Duisburg siegt in der 3. Liga mit 2:0 gegen Preußen Münster

MSV gewinnt souverän mit 2:0 gegen Preußen Münster : Der MSV macht wieder Spaß

Zweites Heimspiel, zweiter Dreier: Der MSV Duisburg hat sein Heimspiel gegen Preußen Münster nach einer ganz starken Vorstellung mit 2:0 gewonnen. Tim Albutat und Moritz Stoppelkamp treffen, Lukas Daschner liefert im offensiven Mittelfeld eine Sahne-Vorstellung ab.

Die Hausherren haben die Gäste aus Münster überrollt. Nicht eine zwingende Chance stand bei den Preußen nach 90 Minuten zubuche. „Die bessere Mannschaft hat absolut verdient gewonnen“, befand auch Münsters Trainer Sven Hübscher unumwunden. Die spielstarken, sehr flexibel agierenden und stabil stehenden Zebras hatten vor 15.000 Zuschauern Möglichkeiten für fünf bis sechs Tore. Hadern wollte darüber nach dem Abpfiff aber keiner der Spieler in Weiß und Blau, die gemeinsam mit ihren euphorischen Fans nach dem Abpfiff noch ausgiebig feierten. „Wir hatten über 90 Minuten alles im Griff und hätten eigentlich in der ersten Halbzeit schon höher führen müssen. Die Fans hatten wieder maßgeblichen Anteil am Sieg. Und sie werden weiter wichtig bleiben in dieser Saison“, befand ein müder aber glücklicher Moritz Stoppelkamp nach Spielende im Spielertunnel. Und auch sein Keeper strahlte nach seinem ersten Zu-Null-Spiel in dieser Spielzeit. „Wir haben auch letzte Woche gut gespielt, aber heute aus unseren Fehlern in Ingolstadt gelernt. Das fühlt sich alles sehr gut an“, lachte ein zufriedener Leo Weinkauf.

Bei der Startaufstellung der Zebras gab es keine Überraschungen. Torsten Lieberknecht schickte zu Beginn die selbe Elf wie auch in den ersten beiden Saisonspielen auf den Rasen. Die Zebras begannen couragiert, waren früh darauf aus die Spielkontrolle zu übernehmen und hatten in der 14. Minute die Riesenchance zur Führung durch Vincent Vermeij, der nach starker Albutat-Vorlage aber aus kürzester Distanz vor dem leeren Tor kläglich vergab. Fünf Minuten später wieder die Hausherren mit einer Topchance: Diesmal scheiterte Lukas Daschner mit seinem Flachschuss aus zehn Metern von Halbrechts am gut reagierenden Maximilian Schulze Niehues im Münsteraner Kasten. Danach verflachte die Partie ein wenig und bis zur Pause passierte, eine Bitter-Halbchance mal ausgenommen, nicht mehr viel.

In Durchgang zwei waren vier Minuten gespielt, da durfte der Zebra-Anhang endlich jubeln. Den Kopfball von Daschner konnte Schulze Niehues noch an den Innenpfosten lenken, beim Abstauber von Tim Albutat war er dann aber auch machtlos - 1:0 für die Hausherren. Kurz darauf hatte der MSV-Anhang wieder den Torjubel auf den Lippen, aber Moritz Stoppelkamp traf den Ball nach Daschner-Flanke aus bester Position nicht richtig. Drei Minuten später war es wieder Stoppelkamp, der per Hacke knapp verfehlte. Die Gäste hätten sich nicht beklagen können, wenn es zu diesem Zeitpunkt schon locker 3:0 für die Hausherren gestanden hätte. Die machten weiter Druck, wollten die Vorentscheidung. Und sie kam: Lukas Daschner war es, der schlicht und ergreifend einen die komplette Preußen-Abwehr filetierenden Weltklasse-Pass auf Moritz Stoppelkamp spielte, der sich wiederum viel Zeit lassen konnte und am Ende souverän zum 2:0 einschob. „Das war ein perfekter Pass vom Daschi. Besser kann man den einfach nicht spielen“, war der MSV-Kapitän nach dem Abpfiff voll des Lobes für seinen immer mehr aufblühenden Kollegen.

Mit dem 2:0 war das Spiel endgültig entschieden. Münster wurde nun zwar ein klein wenig mutiger, aber der MSV spielte seinen Streifen ganz souverän und abgeklärt runter.

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