: Mehr Dynamik, weniger Schnörkel

: Mehr Dynamik, weniger Schnörkel

Heute Abend, 19 Uhr, empfängt der MSV Duisburg Preußen Münster zum Drittliga-Derby. Der Ärger über das Ingolstadt-Spiel wirkt aber noch nach. Brügmann kommt.

. Der Ärger über den ausgebliebenen Elfmeter-Pfiff beim Ingolstadt-Spiel war bei Torsten Lieberknecht auch am gestrigen Dienstag noch nicht gänzlich verraucht. Dem offensivstarken Lukas Daschner wurde kurz vor Spielende das Standbein im Strafraum des FCI weggesäbelt - der fällige Pfiff blieb aber aus. „Es war eine klare Fehlentscheidung. Aber da können wir jetzt auch leider nichts mehr dran ändern. Ein Punkt wäre mehr als verdient gewesen. Ingolstadt stand sehr tief und hatte Respekt vor uns. Leider standen wir am Ende doch mit leeren Händen da“, ärgerte sich der MSV-Chefcoach auch drei Tage nach der 2:3-Pleite beim Ligafavoriten. Aber es war natürlich nicht nur der Schiedsrichter. Die Gegentore bekamen die Zebras zu leicht. „Da müssen wir schnörkelloser verteidigen. Und wir müssen die individuellen Fehler abstellen.“

Nach vorne fehlte es ein wenig an Präzision und Zielstrebigkeit. Das war natürlich auch Lieberknecht nicht verborgen geblieben, der hofft, dass seine Mannschaft heute gegen Münster zwingender und stabiler auftritt. „Wir müssen da einfach ein wenig dynamischer, zielstrebiger und wuchtiger agieren.“ Lieberknecht erwartet mit Preußen „einen taktisch sehr flexiblen“ Gegner. „Aber wenn wir unser Spiel durchziehen, haben wir für jede Gegnertaktik eine Lösung parat. Wir wollen unseren treuen Fans auch weiter etwas zurückgeben und auch unser zweites Heimspiel natürlich gewinnen.“

Mit Florian Brügmann hat der MSV am Montag eine weitere Neuverpflichtung verkündet. Der 28-Jährige kommt von Carl Zeiss Jena und bringt viel Drittligaerfahrung auf der rechten Abwehrseite mit. Nicht gut sieht es für Basti Neumann aus. Der Abwehr-Routinier musste sein Aufwärmprogramm in Ingolstadt abbrechen, weil er im Rasen hängen geblieben war und sich dabei das Knie verdrehte. Gerade erst wieder zurückgekommen, muss er nun also wieder pausieren. „Er ist erstmal mindestens zwei Wochen raus. Das ist bitter für ihn und für uns, aber leider nicht zu verhindern“, so Lieberknecht.

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