: Ein Zeichen gesetzt

: Ein Zeichen gesetzt

Lukas Daschner ist der Shootingstar im aktuell umjubelten Ensemble des MSV Duisburg. Jetzt hat der Youngster seinen Vertrag bei den Zebras vorzeitig bis 2021 verlängert - und hat damit, wie auch sein Verein, ein wichtiges Zeichen gesetzt.

. Es ist und bleibt Profifußball. Und da geht bekanntermaßen alles ein wenig schneller. Im Winter dieses Jahres wirkte es nicht so, als würde aus der Beziehung Daschner/MSV noch mal eine innige. Einen Abstieg und einen Kaderreinigungsprozess später sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Lukas Daschner hat seine Chance nach dem Umbruch mit starken Auftritten sowie wichtigen Toren und Assists eindrucksvoll genutzt. „Ivo Grlic hat immer wieder betont, dass meine Zeit kommt – und das scheint jetzt der Fall zu sein“, sagt Daschner und bleibt dabei trotzdem bescheiden. „Mir ist aber schon klar, dass ich diese Leistungen immer wieder aufs Neue bestätigen muss.“

Auch wenn er wie gegen Zwickau nicht seinen besten Tag erwischte; er netzte wieder ein. Nach dem Spiel wurde auf dem Zaun mit den Fans gefeiert. Die haben „Daschi“ ohnehin schon längst als „Duisburger Jung’“ ins Herz geschlossen. Und einige von ihnen befürchteten zuletzt, dass der 20-Jährige im Transferendspurt von höherklassigen Clubs noch weggekauft wird. Wird er aber nicht. Vorerst zumindest. Daschner hängt an der Stadt und am Club. Er ist bodenständig, frei von Allüren und weiß, was er am Verein hat. Hier kann es sich unter Profibedingungen weiter entwickeln, Verantwortung übernehmen, idealerweise seinen Club zurück in Liga zwei führen. Am Wochenende verkündete sein Club die Vertragsverlängerung. Daschner bleibt bis 2021. Damit hat der Mittelfeldmann ein wichtiges Zeichen gesetzt. Er glaubt an das so furios gestartete Team und an die Perspektive im Verein. Aber auch aus MSV-Sicht war’s ein wichtiges Zeichen in Richtung Fans – und Konkurrenz: der Publikumsliebling aus der eigenen Jugend bleibt. Sollte seine Entwicklung so weiter laufen, wird er eines Tages gehen. Dann aber definitiv nicht mehr zum Nulltarif ...