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: Abgänge, die den Zebra-Fans Sorge bereiten

: Abgänge, die den Zebra-Fans Sorge bereiten

Mit Lukas Daschner zieht es nach Tim Albutat und Yassin Ben Balla den dritten Schlüsselspieler weg von den Zebras. Zudem geht Geschäftsführer Michael Klatt im September.

. Damit ist spätestens jetzt klar: Der MSV steht erneut vor einer ganz schwierigen Saison. Und Sportchef Ivo Grlic muss mit viel Kreativität und ganz wenig Geld probieren, die aufgetanen Lücken zu stopfen und ein Team, das fähig ist, um den Aufstieg zu spielen, ins Drittliga-Rennen zu schicken.

Für Lukas Daschner, den es zum FC St. Pauli in die 2. Liga zieht, hat der MSV Ablöse kassiert. Das ist natürlich gut. Denn Geld wird beim MSV nach dem verpassten Aufstieg mehr denn je benötigt. Und so wird Ivo Grlic auf der Vereinshomepage nicht müde, zu betonen, „dass wir ein Aus- und Weiterbildungsverein sind, und eines unserer Ziele dabei ist es auch, dass ein Junge aus dem eigenen NLZ eine Ablöse einspielt.“ Jetzt müssen sich die Duisburger im Mittelfeld komplett neu sortieren. Da passt die Meldung, dass Geschäftsführer Michael Klatt seinen Hut nimmt, weil er sich mit Präsident Ingo Wald nicht über einen gemeinsamen Kurs in Sachen Strategie und Krisenbewältigung einigen konnte, leider ins aktuell Bild.

Doch Grlic kann einen ersten Erfolg vermelden: Gegen Angebote seitens „etablierter Konkurrenten“ habe sich Mirnes Pepic für den MSV Duisburg erschienen. Der 24-Jährige kommt ablösefrei von Hansa Rostock und erhält beim MSV einen Einjahresvertrag mit Option.

„Natürlich waren wir auf den Wechsel von Lukas Daschner vorbereitet“, so Grlic:. Mirnes Pepic „erfüllt unsere Vorstellungen für das Mittelfeld und wird uns verstärken!“

Trainer Torsten Lieberknecht: „Mirnes erfüllt neben seinen charakterlichen, teamfähigen Eigenschaften das Positions- und Anfordrungsprofil eines Lauf- und spielstarken Achters.“ Der Mittelfeldspieler kam in der vergangenen Drittliga-Spielzeit 32-mal für Hansa Rostock zum Einsatz. Insgesamt spielte er 17-mal in der 2. Bundesliga und 66-mal in der 3. Liga und schnupperte in der Spielzeit 2014/15 zweimal Bundesliga-Luft für den SC Paderborn. Pepic bestritt fünf Länderspiele für die U18 und U19 Montenegros.

Ein Lichtblick also im aktuellen Schlingerkurs des MSV. Aber vielleicht hilft ein Blick auf den Sommer 2019: Da haben viele auch keinen Pfifferling auf den runderneuerten MSV gesetzt ...