: Wölfe und TuS im Höhenflug

: Wölfe und TuS im Höhenflug

Handball: Es läuft richtig gut für die Handballer der Wölfe Nordrhein in der Oberliga Niederrhein. Und auch in der 2. Bundesliga mischen die Frauen des TuS Lintfort weiter ordentlich mit. Derweil geht der Absturz des MTV Rheinwacht Dinslaken in der Regionalliga Nordrhein weiter.

. Den Genickbruch für den MTV im Heimspiel gab es bereits kurz vor dem Pausenpfiff. Hielt der amtierende Regionalliga-Meister gegen den aktuell bärenstark aufspielenden BTB Aachen bis zum 13:14 noch gut mit, zogen die Gäste bis zur Halbzeit auf 18:13 davon. Das war’s , davon erholte sich der personell und mittlerweile auch mental arg angeschlagene MTV nicht mehr. Und Harald Jakobs hatte recht, als er nach dem Spiel monierte, dass ihm Wille und Einstellung seiner Truppe in Halbzeit zwei nicht gefallen haben. „Da hätte ich mir ein bisschen mehr Gegenwehr und Überzeugung gewünscht“, so Jakobs, der am Ende einsehen musste, dass der 31:25-Sieg für die Aachener ein äußerst verdienter war. Das Problem des MTV in dieser Saison: der Mittelblock fehlt. War die massive Abwehrmitte in der überragenden Vorsaison noch der Sieggarant schlechthin, taugte das Aachen-Spiel als ein weiteres Indiz dafür, dass der MTV ohne Dennis Backhaus, Philipp Tuda und Robert Jakobs auf der Platte aktuell chancenlos in dieser Liga ist. Die Konstellationen im Defensivzentrum wechseln, das Ergebnis bleibt stets das gleiche: Die Abstimmung stimmt nicht und die Gegner spazieren durch die MTV-Abwehr. Während die Hausherren für jeden Treffer hart ackern mussten, wurden den Gästen reihenweise leichte Tore geschenkt. „Unser Abwehrverhalten war heute ganz schwach - und zwar in beiden Halbzeiten“, war Harald Jakobs bedient. Nächster Gegner des Tabellenvorletzten am 30. November: der Tabellenzweite TuS Opladen. „Ein echter Aufbaugegner“, lacht Harald Jakobs schon leicht resignierend.

Viel besser ist die Stimmung aktuell bei den Frauen des TuS Lintfort in der 2. Liga. Denn da nimmt die Mannschaft von Trainerin Bettina Grenz-Klein zusehends Fahrt auf. Das Derby beim TVB Wuppertal entschied der TuS am Ende verdientermaßen mit 23:21 für sich. Damit ist klar, „dass wir jetzt tatsächlich die Besten im Westen sind, denn von allen HVN- Teams stehen wir im Moment in der Tabelle am besten. Das könnenwir jetzt in der Pause auch mal genießen“, freut sich Bettina Grenz-Klein über den Erfolg ihrer Mannschaft, die sich schon bis auf
Tabellenplatz acht vorgearbeitet hat.

Nicht mehr weiter hoch geht es für die Wölfe Nordrhein, denn die sind in der Tabelle der Oberliga Niederrhein schon ganz oben angekommen. Und es sieht aktuell nicht so aus, als würde das Wolfsrudel den Platz an der Sonne vorzeitig räumen wollen. Lediglich einen Punkt gaben die Duisburger in acht Partien ab. Beim Mitabsteiger DJK Adler Königshof gab sich die Mannschaft von Trainer Thomas Molsner keine Blöße und siegte verdient mit 31:28.

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