Mit Bilderstrecke: VfB Homberg steigt in die Regionalliga auf

Mit Bilderstrecke : VfB Homberg steigt in die Regionalliga auf

Mit einem 3:1 Sieg gegen TuRU Düsseldorf hat der VfB Homberg frühzeitig den Aufstieg in die Regionalliga West klar gemacht. Nach dem Spiel herrschte daher nur eins: schwarze-gelbe Euphorie. „Lasst die Sau raus“, hatte Stefan Janßen ja schließlich auch angeordnet.

Es ist der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte und, wie Stefan Janßen es formuliert, „eine der größten Sensationen in der Duisburger Sportgeschichte“. Während seine Jungs hüpfend die ersten Sektduschen genießen, ist der Homberger Trainer einen kurzen Moment bei sich, seine Augen schimmern feucht: „Ich bin einfach nur überwältigt. Wahnsinn!“, blickt er um sich und bewegt sich langsam durch die jubelnde Menschentraube. Nach Spielanalyse ist ihm jetzt gerade nicht, „der Erfolg steht im Vordergrund“. Abwehrspieler Mike Koenders umarmt ihn freudenstrahlend. „Danke“, sagt Janßen gerade noch so laut, dass es die Umstehenden hören können. Er hatte sich den Sieg so sehr für den Aufstieg gewünscht und von seinen Jungs geschenkt bekommen. „Hinsetzen, Hinsetzen“ tönt es plötzlich durchs Megaphon und alle Schwarz-Gelben gehen in die Hocke, um schließlich gemeinsam in bester Humba-Manier wieder aufzuspringen. „Ein Team, ein Ziel, Mission erfüllt!“, das steht nicht nur auf dem großen Banner, sondern auch in den Gesichtern. „Die Jungs haben heute einen riesigen Rucksack aufgehabt.“, weiß Janßen, dass sich nun auch viel Anspannung entlädt, und ordert: „Lasst die Sau raus!“

In der ersten Halbzeit agierten die Homberger nervöser als sonst, TuRU fand wesentlich besser in die Partie, ohne jedoch zwingend zu werden. „In der Pause haben sich die Jungs dann aber noch einmal richtig gepusht, sie wollten mir den Sieg schenken“, berichtet Janßen. Das 1:0 durch Metin Kücükarslan fällt in der 52. Minute und scheint den Rucksack kleiner werden zu lassen. Dem VfB gelingt nun mehr und spätestens mit dem 2:0 in der 62. durch Justin Walker sind die letzten Zweifel daran beseitigt, dass hier eine große Party steigen wird. Der Anschlusstreffer von TuRU kurz vor Abpfiff kommt zu spät, Tevfik Kücükarslan hat mit dem 3:1 in der Nachspielzeit ohnehin direkt die passende Antwort parat.

Meister ist der VfB übrigens noch nicht. Der Tabellenzweite SF Baumberg, der auf den Lizenzantrag für die Regionalliga verzichtete, liegt bei vier ausstehenden Spielen zehn Punkte hinter den Hombergern. „Wir werden nicht nachlassen“, macht Janßen klar, dass es in Kürze noch mehr schwarz-gelben Jubel geben wird.

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