: MTV im Pech, TuS geht unter

: MTV im Pech, TuS geht unter

Zweites Spiel, zweite knappe Niederlage. Auch wenn der MTV im Heimspiel gegen den favorisierten TV Korschenbroich ein ganz anderes Gesicht als zum Saisonauftakt in Köln gezeigt hat, stand er nach dem 26:27 am Ende doch mit leeren Händen da. In der 2. Liga der Frauen gibt’s eine ernüchternde Heimklatsche für den TuS Lintfort. Das Oberliga-Derby zwischen Homberg und Hiesfeld/Aldenrade geht an den VfB, die Wölfe Nordrhein grüßen von der Tabellenspitze.

. Am Ende war’s eine ganz enge Kiste. 55 Minuten lang sah es in der Douvermannhalle so aus, als würde der große Favorit aus Korschenbroich sein Ding gegen den von unfassbarem Verletzungspech gebeutelten MTV Rheinwacht locker durchziehen. Aber dann kämpften sich Steffen Hahn Co., angepeitscht vom gewohnt lautstarken eigenem Anhang, Tor um Tor heran. 90 Sekunden vor Abpfiff hatte Phlipp Tuda zum umjubelten 26:26 getroffen. Doch als es drauf ankam, blieb der TVK eiskalt, ging in Führung und spielte am Schluss clever und abgebrüht die Zeit herunter. Trotz der zweiten Pleite mit einem Tor Unterschied im zweiten Spiel war MTV-Coach Harald Jakobs nicht unzufrieden. „Der Einsatz der Jungs hat mir gut gefallen. Und sie haben den Mut nicht verloren. Am Ende wäre eine Punkteteilung wohl gerecht gewesen“, resümierte Jakobs nach Abpfiff.

Rein gar nichts lief für die Frauen des TuS Lintfort bei ihrem Heimspiel gegen die Rödertal-Bienen zusammen. Über eine starke Abwehr kauften die Gäste aus dem Osten den Hausherrinnen früh den Schneid ab. Beim Stande von 3:10 aus Lintforter Sicht war die Partie im Prinzip gelaufen. „Das ist schon sehr enttäuschend, wie wir uns vor unseren Fans präsentiert haben. Die Rödertal-Bienen hatten mit einem starken Auftritt schon in der ersten Viertelstunde die Partie entschieden. Meine Spielerinnen haben heute einfach nicht den Zugriff auf dieses Spiel bekommen“, zeigte sich TuS Trainerin Bettina Grenz-Klein nach der klaren 19:28 Niederlage frustriert.

„Derbysieger, Derbysieger“ schallte es aus der Kabine des VfB Homberg, die sich zuvor mit 28:25 gegen ihre Nachbarn, den Liganeuling HSG Hiesfeld/Aldenrade, durchgesetzt hatten. Mit 4:0 Punkten ist der Start der Schwarz-Gelben gelungen. Genau so sieht es auch bei den Wölfen Nordrhein aus. Die gewannen bei der SG Langenfeld II mit 26:23 und sind ebenfalls verlustpunktfrei. Aufgrund des besseren Torverhältnisses grüßt die Molsner-Truppe aktuell von Platz eins der Tabelle.

Mehr von Stadt-Panorama