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: MTV hofft, TuS siegt

: MTV hofft, TuS siegt

Trotz einer Leistungssteigerung im Vergleich zu den vorangegangenen Partien hat der MTV Rheinwacht Dinslaken sein Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Opladen mit 25:30 verloren. Weiter auf der Siegeswelle reiten dagegen die Handballerinnen des TuS Lintfort in der 2. Liga. Im Oberliga-Derby gegen Hiesfeld/Aldenrade setzen sich die Wölfe knapp mit 32:22 durch.

. Es war eine Leistungssteigerung, die die Anhänger des MTV Rheinwacht Dinslaken da von ihrer Truppe im Duell mit dem Tabellenführer TuS Opladen zu sehen bekamen. Trotzdem: Am Ende stand der MTV nach dem 25:30 wieder mit leeren Händen da. Der Kantersieg gegen den TuS aus der Vorsaison, bei dem das Dach der Douvermannhalle zwischenzeitlich abzufliegen drohte, scheint Ewigkeiten entfernt. Es ist endgültig Ernüchterung eingetreten - bei Fans und Spielern. Die Euphorie der Vorsaison musste Platz machen für die Erkenntnis, dass der Meister in dieser Spielzeit einzig und alleine um den Verbleib in der Klasse spielen wird. Mit nur drei mickrigen Zählern steht der MTV auf dem vorletzten Tabellenplatz. Das Gute am Schlechten: das rettende Ufer ist nicht weit entfernt. Und es sind noch reichlich Punkte zu vergeben. Aber, klar ist auch: Es wird Zeit, dass gepunktet wird. Möglichst schon am kommenden Spieltag, wenn der MTV am Samstag, Anwurf 18 Uhr, beim in dieser Saison bärenstark auftrumpfendem TV Rheinbach ran muss.

So richtig Fahrt nehmen dagegen die Frauen des TuS Lintfort in der 2. Liga auf. Auch beim zweiten Niederrhein-Derby der laufenden Spielzeit verließen die Lintforterinnen das Spielfeld als Sieger. Beim 34:23-Auswärtssieg des TuS hatte der HSV Solingen-Gräfrath nicht den Hauch einer Chance. Schöne Randnotiz: Beim Kantersieg des TuS erzielte Naina Klein, die wegen einer schweren Knieverletzung lange pausieren musste, zehn Tore. Ihre Mutter, Trainerin Bettina Grenz-Klein, freute sich über die positive Entwicklung ihrer Truppe, die nun als Tabellensiebter punktgleich mit dem Fünften Harrislee ist: „Wir haben als Mannschaft überzeugt und wenn ich unsere Ergebnisse im Jahresverlauf ansehe, hat die Mannschaft eine tolle Entwicklung genommen. Mit diesem Erfolg haben wir uns schon etwas abgesetzt und ich denke, wir haben auch in diesem Jahr eine gute Chance auf den Klassenerhalt.“

Ein ganz enges Ding war das Oberligaderby zwischen den Wölfen Nordrhein und der HSG Hiesfeld/Aldenrade, das nur ganz knapp mit 23:22 an den Tabellenführer aus Rheinhausen ging. Der Tabellenletzte aus Hiesfeld schlug sich wacker und hatte in Ex-Wolf Kevin Kirchner seinen besten Torschützen.