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MSV Duisburg gewinnt gegen den 1. FC Magdeburg

Zebras setzen sich mit 1:0 durch : Der MSV kämpft sich aus der Krise

Der MSV Duisburg hat sich mit einem mühsamen 1:0-Heimsieg aus der Krise gekämpft und den zweiten Sieg im neuen Jahr eingefahren. Gegen den 1. FC Magdeburg war es Yassin Ben Balla, der in der 27. Minute das so wichtige und sehr sehenswerte Tor des Tages für die Hausherren erzielte. Ahmet Engin musste in der zweiten Halbzeit mit Rot vom Platz.

. Die Magedburger kamen mit dem Schwung des 6:2-Kanterheimsiegs gegen Jena nach Duisburg gereist. Doch wirklich viel von dem Elan brachten die Gäste zu Beginn nicht auf den Rasen. Der MSV allerdings auch nicht.

Und so entwickelte sich in Hälfte eins eine ziemlich zähe Angelegenheit, die ihren Höhepunkt in Minute 27. hatte. Da fasste sich nämlich Yassin Ben Balla ein Herz, marschierte unbeirrt durch das verwaiste FCM-Mittelfeld und schlenzte den Ball technisch perfekt und präzise aus gut 18 Metern zum 1:0 für die Hausherren ins lange Eck. Kurz darauf fast das 2:0; aber der gechippte Ball von Moritz Stoppelkamp hoppelte mit etwas zu wenig Schwung in Richtung leeres Gästetor. Auch die Magdeburger hatten noch ihre Möglichkeit: Dominik Ernst traf den Ball frei vor Leo Weinkauf jedoch nur mit der Hüfte – Glück für die Hausherren.

In Durchgang zwei waren es dann die Gäste, die am meisten für das Spiel taten. Nur: Wirklich zwingende Chancen spielte sich der Tabellenzwölfte dabei nicht heraus. Dem MSV fiel nach vorne nicht mehr viel ein. Besser wurde es auch nicht, als sich Ahmet Engin in der 60. Minute nach ganz üblem Einsteigen gegen Ernst mit glatt Rot aus der Partie verabschiedete. Nun ging es nur noch darum, den knappen Vorsprung irgendwie über die Runden zu bringen. Dabei durfte in den letzten acht Minuten auch Winter-Neuzugang Matze Rahn helfen, der für Moritz Stoppelkamp in die Partie kam. Und anders als in den Vorwochen hatten die MSV-Spieler, die verbissen um den Dreier kämpften, das bessere Ende für sich.

Durch den Sieg, den ersten seit der Partie in Münster am 1. Februar, hat der MSV die Spitzenposition in Liga drei verteidigt und den fatalen Trend der vergangenen Wochen durchbrochen.