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: Max Milde setzt 2019 die Krone auf

: Max Milde setzt 2019 die Krone auf

Max Milde ist von der International Waterski Wake Federation zum Welt-Cable-Wakeboarder des Jahres 2019 ausgezeichnet worden. Damit setzt der 17-jährige Rumelner einem grandiosen Sportjahr die Krone auf.

. Die beste Nachricht des jungen Jahres 2020 erreichte Max Milde mitten in der Nacht im thailändischen Phuket. Da ist der Duisburger Ausnahme-Wakeboarder gerade bei seinem Sponsor, dem Wakepark Phuket, und trainiert fleißig für die anstehende Saison. Als ihn sein Vater Peter aber mitten in der Nacht aus dem Bett schellte und die unglaubliche Nachricht überbrachte, war Erholung und Schlaf vom anstrengenden Trainingstag erstmal vergessen. „Max konnte erst gar nicht glauben, was ich da erzählt habe. Danach hat er mit seiner Freundin und seinen Freunden trotz der Uhrzeit noch die Hütte abgerissen und ordentlich gefeiert“, berichtet Peter Milde.

Dass die Wahl auf den Rumelner fallen würde, ist trotz seiner erst 17 Jahre eigentlich keine so große Überraschung. Denn das Wakeboard-Jahr 2019 war für den angehenden Abiturienten eines, wie es besser fast nicht hätte laufen können: Europameister bei den Männern im polnischen Staiki, Deutscher Meister in der Männerklasse in der Blauen Lagune in Wachtendonk, Sieger bei den Junioren und den Herren bei der hoch dotierten Golden Trophy in Bratislava und Nummer eins der Weltrangliste der Cable-Wakeboarder am Jahresende. Lediglich bei der Junioren-Europameisterschaft in Beckum musste sich Max Milde nach zwei Stürzen im Finale mit dem 5. Platz zufrieden geben und seinem Kumpel Florian Weiherer den Platz ganz oben auf dem Treppchen überlassen.

Für Vater Peter selber wird der Erfolg seines Sohnemanns „langsam schon fast unheimlich.“ „Schließlich vergisst man oft, dass er erst noch 17 Jahre alt ist. Ich hätte nie geglaubt, dass er in diesem Alter schon so weit ist. Und: Er hat die beste Zeit als Wakeboarder ja eigentlich noch vor sich.“

Denn: Sobald Max Milde im Frühjahr sein Abitur am Albert-Einstein-Gymnasium gebaut hat, fällt eine große Baustelle weg. Den Vertrag als Sportsoldat der Bundeswehr hat er schon in der Tasche. „Und dann“, macht Peter Milde der Konkurrenz wenig Hoffnung für die nahe Zukunft, „kann er sich zum ersten Mal in seinem Leben voll und ganz aufs Wakeboarden konzentrieren ...“