Der VfB Homberg schlägt den 1. FC Kleve mit 3:2: Ein Sieg des Willens

Der VfB Homberg schlägt den 1. FC Kleve mit 3:2 : Ein Sieg des Willens

Der VfB Homberg gewann dank einer unglaublichen Willensleistung am vergangenen Samstag mit 3:2 (0:1) gegen den 1. FC Kleve. Alle drei Treffer erzielte der Tabellenführer der Oberliga Niederrhein nach der 87. Minute.

Lange sah es gar nicht gut aus für den VfB. Zwar hatten die Homberger in der ersten Halbzeit gefühlt 80 Prozent Ballbesitz, kamen aber selten gefährlich vors Klever Tor. „Wir wollten mit langen Diagonalbällen operieren, da wir beobachtet hatten, dass Kleve hier sonst Probleme hat“, verriet Stefan Janßen nach der Partie und musste zugeben: „Das haben die heute aber richtig gut verteidigt.“ Mit der Zeit fand Kleve so auch etwas besser ins Spiel - und erzielte in der 43. Minute nach einer Ecke den Führungstreffer.

Die zweite Halbzeit stürmte der VfB, Kleve blieb bei Kontern aber brandgefährlich und hätte durchaus noch vor der 76. Minute erhöhen können, als Levon Kurikciyan zum 0:2 trifft. „Der Rückstand, dazu zwei nicht gegebene Elfmeter, das musst du erstmal wegstecken. Wahnsinn, wie die Jungs das heute gelöst haben“, lobt Stefan Janßen, was er in der Schlussphase von seiner Elf zu sehen bekam. Homberg überrollte Kleve in der letzten Viertelstunde förmlich, es folgte Angriff auf Angriff. Danny Rankl ist es schließlich, dem per Kopf der Anschlusstreffer gelingt. Als Ferdi Acar dann in der 90. Minute den Ausgleich erzielt, Freudentaumel. Beim Siegtreffer durch Felix Clever - Ausnahmezustand im gelb-schwarzen Pulk. Ein Wahnsinnsspiel!

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