VfB Homberg gegen Rot-Weiss Essen in der MSV-Arena: Duisburger stehen zusammen!

VfB Homberg gegen Rot-Weiss Essen in der MSV-Arena : Duisburger stehen zusammen!

Am kommenden Sonntag, 14 Uhr, empfängt der VfB Homberg in der MSV-Arena Rot-Weiss Essen zum Regionalligaderby. Stefan Janßen und seine Jungs hoffen auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen.

„Es wäre schön, wenn alle, die nicht mit dem MSV nach Braunschweig fahren, uns unterstützen - damit Essen hier am Sonntag nicht in der Überzahl ist“, appellierte VfB-Trainer Stefan Janßen an den Duisburger Zusammenhalt, als er am Mittwochabend beim Drittligaderby in der MSV-Arena als Interviewpartner am Stadionmikrofon steht und auf der Anzeigetafel „VfB gegen RWE“ zu lesen ist. Dass der „große“ den „kleinen Bruder“ so supporte, bedeutet Janßen viel, schließlich ist er selbst seit 44 Jahren Mitglied bei den Zebras und betont immer wieder: „Wir wollen den MSV-Fans nichts wegnehmen, wir sind nur Gast in diesem Stadion. Der MSV ist die klare Nummer 1 in Duisburg!“

Die Vorfreude auf das Gastspiel am Sonntag, 4. August, ist riesig: RWE in der MSV-Arena - „das ist eine Erfahrung fürs Leben, für einige wird es vielleicht der größte Moment in der fußballerischen Karriere werden“ ist sich Stefan Janßen sicher. Um so wichtiger sei es daher, dass es ein friedliches Fußballfest werde: „Die Jungs haben es einfach verdient, das erleben zu dürfen. Ich gönne es ihnen wirklich von ganzem Herzen!“

Doch was kann der VfB, der unter reinen Amateurbedingungen arbeitet, den Rot-Weissen entgegensetzen? „Essen ist ein Profiverein mit einem Etat jenseits des 10-fachen von unserem“, weiß der VfB-Coach, dass sämtliche Vergleich hinken würden, aber in den 90 Minuten auf dem Platz sei halt auch alles möglich: „Die Schwere der Aufgabe ist uns bewusst. Aber unser Ziel ist es natürlich, das Spiel zu gewinnen!“ Ehrlicher Ruhrgebietsfußball, sich 100 % in die Partie reinkämpfen, da sein, wenn Essen mal einen Fehler macht - so lautet die Marschroute.

Dass der VfB über den Einsatz Spiele zu seinen Gunsten entscheiden kann, hat er am vergangenen Wochenende beim Ligaauftakt bewiesen. Beim 1:0-Sieg gegen SV Bergisch Gladbach hatte man das Glück des Tüchtigen: „Ich hatte im Vorfeld mit einer Partie auf Oberliganiveau gerechnet, aber Bergisch-Gladbach zeigte uns direkt mal, wie man Regionalliga spielt. Wir mussten ’volle Pulle’ gehen, die Jungs haben unglaublich gefightet und sich in jeden Schuss reingeworfen. Dieser Einstellung, unserem überragenden Torwart und einem abgezockten Mittelstürmer haben wir die ersten drei Punkte zu verdanken“, analysiert Janßen und fügt hinzu: „RWE wird allerdings nochmals ein anderes Kaliber. Da müssen wir noch mehr bringen.“

Die Mannschaft von Christian Titz startete ebenfalls mit einem Sieg in die Liga: Mit 2:1 siegte RWE gegen Borussia Dortmund II.

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