1. Sport
  2. Lokalsport

34. Duisburger Hallenfußball Stadtmeisterschaft: Duisburg spielt Hallenfußball

34. Duisburger Hallenfußball Stadtmeisterschaft : Duisburg spielt Hallenfußball

Vom 9. bis zum 11. Januar findet die 34. Duisburger Stadtmeisterschaft im Hallenfußball statt. 20 Mannschaften nehmen teil. Gespielt wird in der Sporthalle an der Krefelder Straße in Rheinhausen. Favorit ist Regionalligist VfB Homberg. Ausrichter ist der Stadtsportbund Duisburg - der dafür sorgt, dass Hallenfußball Hallenfußball bleibt.

Aufgeteilt in vier Gruppen geht’s an den ersten beiden Tagen darum, sich für die Zwischenrunde zu qualifizieren. Die Gruppe A (VfB Homberg, DJK Vierlinden, TSV Bruckhausen, TS Duisburg-Rahm und ESV Hohenbudberg) und die Gruppe B (Sportfreunde Hamborn 07, FSV Duisburg, SV Wanheim, SV Duissern und TuS Asterlagen) werden am Donnerstag ausgespielt. Los geht’s um 17.30 Uhr mit der Partie TSV Bruckhausen (Kreisliga A) gegen TS Duisburg-Rahm (Kreisliga B). Der erste Tag endet gegen 21.56 Uhr mit der Partie des Vorjahressieger SF Hamborn gegen TuS Asterlagen.

Der VfB Homberg greift um 17.58 Uhr ins Geschehen ein und trifft auf den Bezirksligisten DJK Vierlinden. Für Stefan Janßen, Trainer des Regionalligisten, ist die Stadtmeisterschaft „ein schöner Pflichttermin“, der sportlich durchaus ernst genommen wird: „Jedes Team sollte mit dem gleichen Gedanken ins Turnier gehen: schönen, erfolgreichen und fairen Fußball zu spielen. Das sind wir dem Veranstalter und den Zuschauern schuldig.“ Doch auch wenn die Homberger mit ihren besten Hallenfußballern auflaufen wollen, wird das Turnier kein Selbstläufer. Guter Hallenfußball hätte letztendlich nichts mit der Spielklasse zu tun, sagt Janßen: „Auch in den Kreisligen oder Bezirksligen gibt es viele tolle Hallenfußballer.“ Nachdem der Rekordtitelträger (elf Mal ging der Pokal bereits nach Homberg) im vergangenen Jahr im Halbfinale am Landesligisten Genc Osman scheiterte und schließlich Dritter wurde, soll dieses Mal wieder der Pott her: „Wir wollen Stadtmeister werden!“, macht Janßen klar.

Am Freitag sind die Gruppe C (Duisburger SV, Viktoria Buchholz, GSG Duisburg, SC Preußen Duisburg und FC Rumeln-Kaldenhausen) und die Gruppe D (SV Genc Osman, Duisburger FV, Rheinland Hamborn, Eintracht Walsum, SuS Viktoria Wehofen) an der Reihe. Die erste Partie des Tages wird um 17.30 Uhr angepfiffen, die letzte um 21.56 Uhr.

Der Samstag startet um 12.30 Uhr mit der Zwischenrunde, in der die Ersten und Zweiten der Gruppen sowie der jeweils beste Gruppendritte vom Donnerstag und Freitag die Halbfinalteilnehmer ausspielen. Das Finale ist für 19 Uhr angesetzt.

Keine Futsalregeln

Anders als beim Moerser Hallenstadtpokal wird in Duisburg weiterhin Hallenfußball und nicht Futsal gespielt. „Die Stadtmeisterschaft ist kein Verbandsturnier, daher überlassen es sowohl der DFB als auch der FVN den Ausrichtern, ob sie Fußball oder Futsal spielen lassen“, erklärt Peter Thomas, Fachschaftsleiter Fußball beim Stadtsportbund Duisburg. Da die Duisburger Vereine weiterhin Fußball spielen wollen würden, sei man dem gerecht geworden.

Gut so, findet VfB-Trainer Stefan Janßen und spricht damit sicherlich vielen (Hallen-)Fußballern aus der Seele: „Ich schaue mir gerne Futsal an, aber es ist eine eigene Sportart. Müssten wir nach Futsalregeln spielen, würde ich mich weigern. Wir sind schließlich Fußballer.“