: Der MTV setzt ein starkes Zeichen

: Der MTV setzt ein starkes Zeichen

Der MTV Rheinwacht Dinslaken läuft in der Handball-Regionalliga langsam wieder heiß. Gegen das Spitzenteam TuSEM Essen II gab’s ein 29:29-Remis. Die Frauen des TuS Lintfort sind im Pokal gegen einen Erstligisten chancenlos. Wölfe und der VfB Homberg sind in der Oberliga weiter auf Erfolgskurs.

. Die Reserve von TuSEM Essen gilt, gemeinsam mit dem TV Korschenbroich und dem TuS Opladen, in dieser Spielzeit als Top-Anwärter auf die Meisterschaft in der Regionalliga. Umso höher ist der Punktgewinn des personell geschröpften MTV Rheinwacht Dinslaken gegen die Essener zu bewerten. Nach der schweren Knieverletzung von Spielmacher Philipp Tuda aus der Vorwoche musste MTV-Coach Harald Jakobs einmal mehr improvisieren. Was ihm zugute kam: Mit Dennis Backhaus und Max Reede sind zwei ganz wichtige Stützen der Mannschaft wieder zurück auf dem Parkett. Immer deutlicher wird auch, dass sich der MTV auf Linksaußen mit Marc Pagalies einen richtig guten Mann geangelt hat. Die Flügelzange Pagalies/Hahn war gegen Essen alleine für 15 der 29 Tore zuständig. Mit 3:5 Punkten steht der amtierende Meister angesichts der Personalnot und des knüppelharten Auftaktprogramms sehr gut da.

Nichts zu holen gab es erwartungsgemäß für die Frauen des TuS Lintfort in der 2. Runde des DHB-Pokal beim 19:32 gegen den Erstligisten HSG Blomberg-Lippe. Bis zur 15. Minute hielt der TuS, bei dem Naina Klein ihr Comeback nach einjähriger Verletzungspause feierte, gut mit. Danach zog der Favorit Stück für Stück davon.

In der Oberliga stehen die Wölfe Nordrhein nach dem 26:20-Sieg in Haan auf Platz eins. Dort stand vorher Mettmann-Sport, die aber beim VfB Homberg mit 25:27 verloren. Pech hatte die HSG Hiesfeld/Aldenrade, die knapp mit 31:32 in Königshof unterlag.