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Uhren als Wertanlage: Eine gute Entscheidung?

Wertanlage : Uhren als Wertanlage: Eine gute Entscheidung?

Alljährlich bringen Luxusuhren weltweit riesige Milliardenbeträge ein. Mit diesem Erwerb verfolgen immer mehr Käufer den Zweck, mit diesem Kauf Rendite zu erzielen. Das Interesse an hochwertigen Produkten ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Ein stetig steigendes Bewusstsein für Waren in guter Qualität führte dazu, dass limitierte und exklusive Uhren einen deutlichen Wertzuwachs erhielten. Wer besonders hohe Rendite erzielen möchte, muss jedoch auf fundiertes Fachwissen zurückgreifen.

Uhren mit hohem Wertsteigerungspotenzial

Am Wertsteigerungspotenzial bestimmter Uhren scheiden sich die Geister. Schließlich gibt es schlichtweg keine Zauberformel dafür, um zu prognostizieren, welche Armbanduhr als Wertanlage besonders lohnend ist. Garantien für eine enorme Wertsteigerung gibt es nicht. Ein Beispiel für beliebte Zeitmesser sind jedoch alte Vintage-Modelle, die überwiegend auf Auktionen gehandelt werden. Da deren Vertrieb zumeist auf einen begrenzten Zeitraum sowie regional limitiert war, waren diese Uhren häufig nur einem kleinen Personenkreis vorbehalten. Eine beliebte Sammleruhr ist die Edelstahlvariante der Rolex Daytona, deren ursprünglicher Welt von ungefähr 625 Euro in den 1970er Jahren auf mittlerweile über 25.000 Euro angestiegen ist.

Limitierte Modelle und Handwerkskunst als Erfolgsgaranten

Insbesondere historische Uhren – darunter Modelle aus den 1960er und 1970er Jahren von Schweizer Herstellern – sind heute heiß begehrte Sammlerobjekte. Modelle wie diese versprechen eine besonders hohe Wertsteigerung und sind deshalb gut als Wertanlage geeignet. Einige Spezialisten vertreten zudem den Standpunkt, dass Uhren kleinerer Manufakturen eine besonders hohe Rendite erzielen. Da kleine Manufakturen Uhren oft nur in geringer Stückzahl produzieren, sind die Zeitmesser stark limitiert. Diese geringe Stückzahl erhöht die Wahrscheinlichkeit für einen Wertanstieg. Häufig dauert es lange Zeit, bis ein Wertwachstum der Uhren erfolgt. Deshalb sind Sammleruhren eher als langfristige Geldanlage geeignet.

Die wichtigsten Kriterien für Uhren als potenzielle Wertanlage

Die Marke spielt für die Wertsteigerung von Uhren eine wichtige Rolle, da die Exklusivität und Reputation der Uhrenhersteller bedeutende Kriterien sind. Einigen Expertenmeinungen zufolge besitzen Modelle aus der Schweiz besonders viel Prestige. Limitierungen gelten als ausschlaggebender Aspekt, da eine explizite Begrenzung der Stückzahl das Potential als Wertanlage unterstreichen. Das Uhrwerk ist ein weiterer wichtiger Faktor, da sich die Machart des Uhreninneren maßgeblich auf die Qualität der Modelle auswirkt. Als besonders hochwertig gelten feine Manufakturkaliber. Komplikationen oder spezielle Mechanismen verweisen ebenfalls auf die Wertigkeit einer Armbanduhr. Klassische Beispiele sind Mondphasenanzeigen oder ein ewiger Kalender. Verweisen Emaillearbeiten, Gravuren oder zusätzliche Goldschmiedearbeiten auf außergewöhnliche Handwerkskunst, steigert sich der Wert der Uhren durch diese Extras ebenfalls. Ergänzend beeinflussen verwendete Materialien den Wert der Zeitmesser. Je hochwertiger das Material verarbeitet ist, desto eher kommen die Geräte als Wertanlage infrage.

Klassische Beispiele für Sammleruhren

Die Clifton Shelby Cobra 1964 von Baume et Mercier, die Masterpiece Square Wheel Cube von Maurice Lacroix sowie die Mille Miglia XL von Chopard verbindet eine Gemeinsamkeit: Alle drei Uhrenmodelle sind streng limitiert und entstammen renommierten Marken. Da die Baume et Mercier und die Chopard jeweils an historische Fahrzeuge bzw. geschichtsträchtige Ereignisse erinnern, sind beide Modelle hervorragend in Verbindung mit besonderen Geschichten geeignet. Eine Besonderheit der Maurice Lacroix Uhr ist das rechteckige Zahnrad, durch welches das Ziffernblatt ersichtlich ist. Zudem haben hochwertige Uhrenmodelle von Sinn oder anderen namhaften Marken ebenfalls das Potential dafür, um im Laufe der Zeit eine deutliche Wertsteigerung zu erfahren.