Qualifikationsrennen zum 24h-Rennen am Nürburgring 2019: BMW setzt Zeichen

Qualifikationsrennen zum 24h-Rennen am Nürburgring 2019 : BMW setzt Zeichen

Beim letzten großen Test vor dem 24h-Rennen am Nürburgring (22. bis 23. Juni) am vergangenen Wochenende, setzte BMW ein deutliches Zeichen.

Bei 98 in unterschiedlichen Leistungsklassen gestarteten Fahrzeugen, wurden alle drei Podiumsplätze im Gesamtklassement des sechsstündigen Qualifikationsrennens zum 24h-Rennen über Nordschleife und Kurzanbindung Grand-Prix-Strecke auf einem BMW M6 GT 3 eingefahren.

Zweiter: Rowe Racing (#99). Foto: NVM/HERMANN VAN PLUEREN

Als erstes Team sah Walkenhorst Motorsport (Startnummer #101) mit den Fahrern Christian Krognes (NOR), David Pittard und Nicholas Yelloly (beide GB) nach 41 Runden die Zielflagge. Erst in der vorletzten Runde hatten sie den bis dahin führenden BMW von ROWE Racing (#99) mit den Fahrern Jesse Krohn (FIN) und John Edwards (USA) überholen können, der schließlich 12 Sekunden später die schwarz-weiß karierte Flagge sah. Platz drei, mit gut drei Minuten Rückstand, ging an das Schwesterfahrzeug von ROWE Racing (#98) mit den Fahrern Connor de Philippi (USA), Tom Blomqvist (GBR) und Mikkel Jensen (DNK).

Dritter: Rowe Racing (#98). Foto: NVM/HERMANN VAN PLUEREN

Für die BMW-Teams lief es also sehr gut, so auch für den seit 2011 Wahlduisburger Peter Posavac. Er ist Besitzer und Fahrer vom Team „Speedline Racing“. Zu Beginn des Rennens lag sein in einer niedrigeren Leistungsklasse fahrender BMW Z4 GT3 „Zetti“ (#50) sogar auf Rang drei im Gesamtklassement.

„Team Speedline“ des Wahlduisburgers Peter Posavac (2.vl) in der Startaufstellung. Foto: NVM/HERMANN VAN PLUEREN

Grund dafür war, dass auf den „schnelleren“ Slick-Reifen gestartet wurde, als die anderen Teams noch Regenreifen montiert hatten. Die beim vormittäglichem Qualifying noch nasse Strecke trocknete aber weitgehend schnell ab und es blieb letztlich trocken. Am Ende reichte es für das „Speedline Team“ mit den Fahrerkollegen Jörg Müller, Rolf Scheibner und Dirk Heldmann immerhin für einen respektablen Gesamtplatz 23.

BMW Z4 GT3 von Speedline Racing. Foto: NVM/HERMANN VAN PLUEREN

Vermisst wurde beim Qualifikationsrennen hingegen der Duisburger Lance David Arnold, der eigentlich für das HTP Motorsport Team in einem AMG Mercedes GT3, der „Mamba“ (#48) sitzen sollte. Eine Grippe hatte ihn davon abgehalten. Das SP9-Fahrzeug (höchste Leistungsklasse) fiel zudem zur Mitte des Rennens mit Getriebeproblemen aus. Ein weiterer Duisburger, Benjamin Leuchter, der für das Max Kruse Racing Team einen Golf GTI in der TCR-Klasse pilotiert und beim 24h-Rennen sicherlich am Start sein wird, ging zum Qualirennen in der Eifel jedoch nicht an den Start. Er pflügte stattdessen zeitgleich beim WTCR Cup im niederländischen Zandvoort durch die Dünen.

Der Mercedes AMG GT3 von HTP Motorsport (#48) fiel zur Mitte des Rennens mit Getriebeschaden. aus. Foto: NVM/HERMANN VAN PLUEREN

Die meisten Fahrer/innen und Fahrzeuge und viele weitere mehr sind dann an gleicher Stelle zum 24h-Rennen am Fronleichnamswochenende wieder zu sehen. Man darf gespannt sein, wo die Duisburger Rennfahrer und auch die anderen Fahrzeugmarken wie Porsche, Mercedes AMG, Audi... dann ankommen - oder auch nicht.

Übrigens, das Stadt-Panorama wird in Kürze wieder Karten für das 24h-Rennen am Nürburgring 2019 verlosen...

(TV)
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