19. Dong Open Air auf der Halde Norddeutschland: Besucherrekord steht, am Donnerstag geht’s los

19. Dong Open Air auf der Halde Norddeutschland : Besucherrekord steht, am Donnerstag geht’s los

28 Bands aus 10 Nationen, 3.500 Metal-Heads, drei Tage Festival: Das sind die Zahlen zum 19. Dong Open Air, das am 11. Juli auf der Halde Norddeutschland - pardon, auf Mount Moshmore - startet. An der Tageskasse gibt’s dann nur noch wenige Karten für den Donnerstag und den Freitag, der Rest ist ausverkauft!

Einmal im Jahr schaut die Metal-Szene auf Neukirchen-Vluyn und Neukirchen-Vluyn kann stolz zurückblicken. Was die Jungs vom Dong Kultur e.V. hier in den letzten 19 Jahren auf die Beine gestellt haben, ist wirklich groß und nach dem starken Vorverkauf gibt’s jetzt schon mit zu erwartenden 3.500 Besuchern wieder einmal einen neuen Besucherrekord zu vermelden.

Was das Line-up angeht, bleiben sich die Veranstalter treu: Newcomer- und Undergroundbands der internationalen Metal-Szene treffen auf etablierte Acts; gezeigt wird, was die harte Gitarrenmusik zu bieten hat und auch immer ein bisschen mehr. Wie Dog Eat Dog, die Pioniere des Crossover, die am Freitag die Hütte abreißen werden. Oder Steel Panther, der „wohl populärste Act in der Geschichte des Dong Open Air, die mit ihrer sexualisierten Show alle Band-Klischees bedienen“, wie Mitveranstalter Stephan Liehr vom Dong Kultur die Glam Metal Band aus Los Angeles ankündigt. Außerdem im Abendprogramm zu hören: Alestorm („We are here / to drink your beer”), die bunt kostümierten Gloryhammer, Kataklysm, Insomnium, Battle Beast und Septicflesh.

Eine weite Reise werden Bloodywood hinter sich haben, wenn sie am Samstagnachmittag das erste Mal außerhalb ihrer Heimatlandes Indien auftreten. „Es geht nicht immer nur um Popularität, wir stellen Bands auf die Bühne, die mit ihrer Leidenschaft zu uns passen“, so Liehr, der weiß, dass Dong-Besucher offen für Neues sind. Wirtschaftlich sei das für das ehrenamtlich tätige Team allerdings nicht, aber da springe dann die Kulturstiftung der Sparkasse am Niederrhein ein.

Doch das DOA bietet auch heimischen Formationen immer eine Bühne, so wie Elvellon aus Moers (Donnerstag, 16.30 Uhr), die momentan mit ihrem melodischen Power Metal die Szene ordentlich aufmischen. Für die Bandmitglieder, die früher selbst noch im Publikum standen, ist es „ein absolutes Highlight jetzt hier spielen zu dürfen“ und wie Schlagzeuger Maddin es zusammenfasst: „Es ist jedes Jahr wie eine Familienrevivalparty mit Leuten, die ich kenne und liebe.“ Familiär und mit kleinen Wegen wird das „größte der kleinen Festivals in der Szene“ auch 2019 zu begeistern wissen. Neu ist das Parksystem, bei dem es im Vorfeld Parktickets zu erwerben gab, und das Festivalbier, das es nur hier gibt: das aromatische, süffige Altbier Nestor .

Die Dreitages- und Samstagstickets für das Spektakel auf dem Dongberg sind bereits ausverkauft. Nur noch für den Donnerstag und den Freitag gibt es Restkarten an der Abendkasse.

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