: Toter nach Messerstecherei

: Toter nach Messerstecherei

Im Rahmen der Ermittlungen im Fall der tödlichen Messerstecherei am Samstagabend, erhärtete sich der Tatverdacht gegen vier männliche Personen aus Duisburg und Moers.

. In den Abendstunden (ca. 19.40 Uhr) des 9. November kam es im Bereich der Homberger Straße in Moers zu Auseinandersetzungen zwischen zwei Personengruppen (ca. 20 Personen), bei denen eine männliche Person tödlich verletzt wurde. Mindestens zwei weitere Beteiligte wurden dabei verletzt. Lebensgefahr besteht nicht.

Die genauen Tatumstände und Hintergründe sind immer noch unklar. Laut Zeugenberichte hält am Tatabend um kurz vor 20 Uhr ein schwarzer Audi in Höhe eines Kiosks auf der Homberger Straße. Aus dem Fahrzeug springen mehrere Männer - bewaffnet mit Baseballschlägern und Messern, es kommt zu einem heftigen Handgemenge. Zeugen berichten ebenfalls, dass es bereits am früheren Abend zu einem Streit gekommen war.

Noch bevor die verständigten Polizisten eintrafen, flüchteten zahlreiche Beteiligte von der Tatörtlichkeit. Es wurde eine Ringfahndung mit Kräften aus Rheinberg, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Wesel und Duisburg eingeleitet. Ein Polizeihubschrauber kreiste über Moers.

Die Staatsanwaltschaft hat nun gegen vier Beschuldigte Haftbefehle wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung und Beteiligung an einer Schlägerei erlassen. Die Männer befinden sich in Untersuchungshaft.

Eine Duisburger Mordkommission ermittelt die Hintergründe der Tat und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die Angaben zu flüchtigen Personen und deren Tatbeteiligung machen können oder mit ihrem Smartphone Fotos beziehungsweise Videos von der Auseinandersetzung gemacht haben, melden sich bitte unter der Rufnummer 0203–280–0 beim KK11.

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