1. Niederrhein
  2. Moers

Zusammenfassung der Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus: Schulen werden geschlossen

Zusammenfassung der Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus : Schulen werden geschlossen

Die Bundesregierung empfiehlt eine Absage aller „nicht notwendigen“ Veranstaltungen, soziale Kontakte sollen auf ein Mindestmaß heruntergefahren werden. Schulen werden ab sofort bis vorerst zu den Osterferien geschlossen.

Schulen und Kitas: Das Landesministerium NRW schließt die Schulen für die kommenden fünf Wochen bis einschließlich der Osterferien. Was das für diejenigen bedeutet, die vor ihren Abschlussprüfungen stehen, war zu Redaktionsschluss noch nicht geklärt. Ab Montag dürften Kinder keine öffentlichen Betreuungsstätten mehr betreten. Eltern seien hier in der Verantwortung.

Veranstaltungen: Die Landesregierung hat per Erlass die Kommunen dazu aufgefordert, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Gästen abzusagen. Für kleinere Veranstaltungen müsse anhand von Informationen des Robert-Koch-Instituts eine Risikobewertung vorgenommen werden. Vielerorts kommt man jedoch der Empfehlung der Bundesregierung nach.

Sport: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) wird Montag den Proficlubs vorschlagen, den Spielbetrieb ab Dienstag bis zum 2. April zu unterbrechen. Die Eishockey-Saison wurde abrupt beendet. Der Fußballverband Niederrhein hat den Spielbetrieb bis zum 19. April abgesagt. Der Handballverband Niederrhein setzt den Spielbetrieb auf unbestimmte Zeit aus. Viele Sportvereine stellen ihren Trainingsbetrieb komplett ein.

Duisburg: Die Stadt hat alle Veranstaltungen mit mehr als 200 Besuchern abgesagt. Privaten Veranstaltern wird geraten, sich der städtischen Regelung anzuschließen.

Moers: Bis auf das Rathaus schließt die Stadt alle öffentlichen Einrichtungen und sagt eigene Veranstaltungen ab. Auch der Trödelmarkt in der Innenstadt (29. März), der Moerser Frühling (4./5. April) und der Schlossparklauf (25. April) finden nicht statt. Unter www.moers.de gibt’s eine ständig aktualisierte Auflistung. Die ENNI schließt bis auf Weiteres ihre Kundenzentren in Moers und in Neukirchen-Vluyn.

Neukirchen-Vluyn: In Neukirchen-Vluyn habe man „auf Basis der dynamischen Entwicklung der Situation sowie der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts“ entschieden, auch kleinere Veranstaltungen bis Mitte Mai nicht stattfinden zu lassen. Das betrifft u.a. den Spielplan in der Kulturhalle, die Earth Hour (28. März), die kommenden Märkte der Möglichkeiten sowie den Feierabendmarkt, den Brandschutztag (1. Mai), den Vluyner Mai, (2. bis 3. Mai), das Heaven and Hill Festival (16. Mai) und den Aktionstag Niederberg (17. Mai).

Kamp-Lintfort: In Kamp-Lintfort dürfen weiterhin Veranstaltungen mit weniger als 1000 Besuchern stattfinden. Der Krisenstab der Verwaltung hab alle anstehenden Veranstaltungen intensiv geprüft und in Abstimmung mit den Vorgaben des Ministeriums und des Kreises Wesel eine erste Gefährdungseinschätzung getroffen. Aktuell gehe man davon aus, dass die Veranstaltungen der nächsten Wochen bei Einhaltung der bekannten Vorsichts- bzw. Hygienemaßnahmen stattfinden können. Was ist mit der Laga? Die Landesgartenschaugesellschaft betonte Mitte der Woche, dass man noch keinen Handlungsbedarf sähe. Das Gelände sei draußen und weitläufig.

Rheinberg: In Rheinberg wurde entschieden, alle Veranstaltungen in der Stadthalle vorerst bis einschließlich 19. April abzusagen. Das Vorlesen mit Känguru Karl (2. April, Stadtbibliothek) und die Ausstellung „Innen und Außen“ (23. März bis 9. April, Foyer des Stadthauses) fallen ebenfalls aus. Auch „Rheinberg blüht auf!“ (29. März) wird nicht stattfinden.

Rathäuser: Die Städte appellieren, nur in dringend notwendigen Fällen persönlich ins Stadthaus zu kommen.

NIAG und DVG: Fahrkarten dürfen nicht mehr im Bus gekauft werden, für den Einstieg ist die hintere Tür zu benutzen. Der Ticketerwerb ist bei der NIAG noch im Kundencenter (die DVG hat diese schon geschlosen), in den Verkaufsstellen und online möglich.

Kirche: Gottesdienste werden gerade vielerorts abgesagt.