: Moerser Kirmes mit sechs Premieren

: Moerser Kirmes mit sechs Premieren

Die Moerser Kirmes blickt gen Himmel - in diesem Jahr gleich im doppelten Sinne. Zum einen schießen die Fahrgeschäfte in diesem Jahr mächtig in die Höhe. Zum anderen findet erstmals am Kirmessonntag, 1. September, auf dem Autoscooter am Kastellplatz ein ökumenischer Gottesdienst statt.

Gleich sechs Fahrgeschäfte feiern in diesem Jahr Premiere in Moers - drei davon sind 2019 überhaupt erstmals auf Tour. „Das zeigt den Stellenwert, den die Moerser Kirmes auch bei den Schaustellern hat“, freut sich Michael Birr von MoersMarketing bei der Pressekonferenz für die Moerser Kirmes. Ein Highlight ist sicherlich das Fahrgeschäft „Konga“auf dem Friedrich-Ebert-Platz des Münchener Schaustellers Sebastian Küchenmeister. „Mit einer Flughöhe von 45 Metern ist der Konga die höchste und einzige voll Thematisierte Riesenschaukel der Welt“, so Birr. So richtig hoch hinaus geht es auch mit dem „Sky Dance“. Er ist mit 45 Metern Flughöhe, einer der höchsten Kettenflieger der Tour. Auf dem Neumarkt wird den Besuchern ein wahres Highspeed-Erlebnis geboten: Erst seit diesem Jahr ist Schausteller Mario Weber mit dem „Jetlag The Ride“ unterwegs - nur schwerelos ist noch schöner! Die „Time Machine“ lädt auf dem Kastellplatz zu rasanten Fahrspaß ein und im „Chaos Airport“ erlebt das Moerser Publikum einen Trip durch eine völlig chaotischen Flughafen. Echte Erschrecker aus Fleisch und Blut trifft man im „Scary House“ und die Familienachterbahn „Kuhnos Farm“ nimmt die großen und kleinen Fahrgäste auf eine erlebnisreiche Reise durch den Bauernhof. „Trotz aller modernen Neuheiten soll die Moerser Kirmes aber auch auch eine traditionelle Familienkirmes in der Innenstadt bleiben. Da dürfen Klassiker wie „Hau den Lukas“, Losbuden, Geisterbahn und Autoscooter natürlich nicht fehlen“, so Birr. Apropos Autoscooter - auch hier wird es eine Premiere geben. Am Kirmessonntag wird erstmals ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. „Normalerweise kommen die Leute zu uns in die Kirche“, so Dechant Herbert Werth. „Zur Kirmes wollen wir mal zu den Leuten gehen, dort hin wo das Leben statt findet.“ Das sieht auch Pfarrerin Christian Münker-Lütkehans so. „Wir wollen zeigen, dass die Kirche mittendrin ist und einen bunten, modernen Gottesdienst für die ganze Familie bieten“.

Natürlich gibt es zur Moerser Kirmes aber auch wieder zahlreiche Party-Hotspots. Neu ist in diesem Jahr die Kirmesparty in der Moerser Altstadt am „Gänsebrunnen“.

Eröffnet wird die Moerser Kirmes am Freitag, 30. August, Punkt 17 Uhr mit den drei Salutschüssen, dem
Fassanstich durch Bürgermeister Christoph Fleischhauer und dem Herzl´ Werfen auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Bereits um 16 Uhr treffen sich die Schausteller am Neumarkt und ziehen mit Musik und guter Laune zum Friedrich-Ebert-Platz. Am Dienstag, 3. September, (ca. 22 Uhr) endet das fünftägige Kirmesspektakel traditionell mit dem großen Höhenfeuerwerk.

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