Mit Messer im Kopf über die Ziellinie

Mit Messer im Kopf über die Ziellinie

Halloween ist der Tag der Hexen, Geister und Zombies. Bei Einbruch der Dunkelheit ziehen sie durch die Straßen, um Menschen einen gehörigen Schrecken einzujagen.

Dabei sollten sie nicht nur furchteinflößend sein, sondern auch sportlich fit. Fünf Kilometer — das schaffen die Horrorgestalten von heute ganz ohne Probleme und stellten dies beim ersten ENNI-Halloweenlauf am Montag unter Beweis.

Rund 250 größtenteils verkleidete Teilnehmer machten das Event, zu dem der Moerser TV und die ENNI Energie & Umwelt eingeladen hatten, zu einem gruseligen Spektakel. Blutüberströmt, mit klaffenden Wunden oder einem Messer im Kopf gingen sie an den Start und drehten ihre Runden auf der beleuchteten Laufstrecke am Solimare. "Neben dem gruseligen Spaß und dem Sport ging es dabei auch um den guten Zweck", erklärt ENNI-Geschäftsführer Stefan Krämer, dass die Aktiven mit ihren Startgebühren die Unterhaltung der Strecke unterstützten.

"Die beleuchtete Route ermöglicht es den Moerser Läufern, ihrem Hobby auch in der dunklen Jahreszeit nachzugehen. Hier sind abends wahre Völkerwanderungen zu beobachten", freut sich Kato Kambartel, Sportwart der MTV-Leichtathletikabteilung, dass der ENNI-Halloweenlauf gleich im ersten Jahr so gut angekommen ist.

Nachdem bei Einbruch der Dunkelheit zunächst die Kinderläufe starteten, durften danach die Erwachsenen und Jugendlichen ran. Hier zeigte MTV-Eigengewächs Luca Senftleben, dass er auch verkleidet der Schnellste ist. Bei den Frauen gewann Claudia Seegers vom GSV Geldern. Wie alle anderen begegneten auch sie auf der Strecke dunklen Gestalten, die plötzlich aus den Büschen sprangen. Für Grusel-Feeling auf der MTV-Anlagen sorgten außerdem die Kürbisfratzen, die Kinder am vergangenen Wochenende im Gartencenter Schlößer geschnitzt hatten.

Hier kürte die Jury am Ende die Kürbisse Horst, Noah Junior und Schreckenzahn für ihr besonders gruseliges Aussehen. Den Sonderpreis für das schönste Kostüm gewannen Angela Hellmich und Christian Trampnau.

(Niederrhein Verlag GmbH)
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