So viele Kinder wie nie zuvor: Babyrekord in Bethanien

So viele Kinder wie nie zuvor: Babyrekord in Bethanien

Einen schönen Rekord stellte die Geburtshilfe Bethanien im vergangenen Jahr auf: Genau 1.330 Kinder kamen im Moerser Krankenhaus auf die Welt — so viele Kinder wie nie zuvor.

Baby Nummer 1330 ist ein echtes Meerbecker Mädchen: Die kleine Zara kam am 31. Dezember 2018 mit einem Gewicht von 2.910 Gramm und einer Größe von 49 Zentimetern zur Welt. Für das Team der Geburtshilfe um Chefarzt Dr. Peter Tönnies und die Leitende Hebamme Ursula Kamp war es eine "wunderbare Geburt" ohne irgendwelche Komplikationen. Auch die Kindseltern Sema und Erkan Bozkurt freuten sich über den perfekten Start ins Jahr 2019. "Wir haben uns in Bethanien sehr wohl gefühlt. Von den Hebammen und dem gesamten Personal sind wir vom ersten bis zum letzten Moment liebevoll betreut worden", so die jungen Eltern. Besonders stolz ist Oma Hatice Bozkurt auf das Bethanien-Enkelkind in der Familie, arbeitet sie doch selbst schon seit vielen Jahren in dem Moerser Krankenhaus. Mutter und Kind konnten inzwischen wohlbehalten und gesund das Krankenhaus verlassen.

Mit dem Rekord von 1330 Babys stieg die Geburtenzahl in Bethanien in 2018 im Vergleich zum Jahr davor um genau 37 Babys. Die größte Geburtsklinik im Kreis Wesel verzeichnet damit bei den Geburten eine Steigerung von 2,86 Prozent, wie Chefarzt Dr. Peter Tönnies berichtet. Der Jungenanteil lag 2018 in Bethanien bei 715 Babys, der der Mädchen bei 655 Babys. "Wir arbeiten Tag und Nacht dafür, dass die die Moerser Bevölkerung wächst und gedeiht", so Chefarzt Tönnies. Tatsächlich sei die Geburtenrate in Moers im Vergleich zur Bevölkerungszahl recht hoch. "Werdende Eltern schätzen die nette, familiäre Atmosphäre, die gute Betreuung und die hohen Hygienestandards in der Geburtshilfe Bethanien", erläutert die Leitende Hebamme Ursula Kamp. Auch das Angebot der Elternschule und die angeschlossene Frühchen-Intensivstation seien für werdende Eltern wichtige Entscheidungskriterien für eine Geburt in Bethanien. "Familien vom gesamten Niederrhein entbinden in Bethanien, bis hin nach Geldern, Aldekerk und Xanten", betont Kamp. Viele Familien kommen auch aus Duisburg und Krefeld — und manchmal sogar aus dem Ausland. Eine Familie reiste im vergangenen Jahr sogar eigens aus der Türkei an, um in Bethanien zu entbinden.