Ausstellung: „Feind ist, wer anders denkt“

Ausstellung: „Feind ist, wer anders denkt“

Deutsche Geschichte erleben: Bis Mittwoch, 16. November, informiert eine Ausstellung im Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum (Wilhelm-Schroeder-Straße 10) über das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) in der ehemaligen DDR.

Unter dem Titel "Feind ist, wer anders denkt" wird besonders das Schicksal der Menschen gezeigt, die damals unter der SED-Diktatur leiden mussten. Der stellvertretende Bürgermeister Ibrahim Yetim betonte bei der Ausstellungseröffnung die Bedeutung: "Die Bekämpfung des politischen Extremismus — gleich von welcher Seite — ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der den demokratisch gewählten Volksvertretern eine besondere Vorbildfunktion zukommt." Vor diesem Hintergrund freute er sich über die Teilnahme der drei Moerser Bundestagsabgeordneten Siegmund Ehrmann, Kerstin Radomski und Ulle Schauws. Nach der Eröffnung diskutierte Roland Jahn, Leiter der Stasiunterlagenbehörde und ehemaliger Bürgerrechtler in der DDR, mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums in den Filder Benden. Dort erfuhren die jungen Leute und die Zuhörer, dass die Stasi sich auch für Moers interessierte.

Die Partnerschaft des Kirchenkreises Moers mit der Kirchengemeinde in Seelow wurde kritisch beobachtet. Zudem gab es einen "Inoffiziellen Mitarbeiter", der über seine Verwandten in Moers-Repelen Berichte lieferte.

Weitere Informationen zu der Ausstellung www.bstu.de.

(Niederrhein Verlag GmbH)
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