Mehrgenerationen-Spielplatz in Hochheide eingeweiht

Mehrgenerationen-Spielplatz in Hochheide eingeweiht : Spielend fit bleiben

Nass-kaltes Novemberwetter lädt nicht unbedingt auf den Spielplatz ein. Dennoch wurde gestern auf dem „Spielplatz Poststraße“, unmittelbar am Seniorenzentrum „Haus am Sandberg“ in Hochheide, ein Mehrgenerationen-Bereich der Öffentlichkeit übergeben.

In allen sieben Stadtbezirken Duisburgs werden derartige Spielplätze mit diversen Spiel-/ Trainingsgeräten für „Jung und Alt“ entstehen. Jugendliche ab 14 Jahren bis hin zu Senioren können sich hier ganz nach Belieben „austoben“. In Meiderich wurde der Anfang gemacht und schneller als gedacht, ist nun auch der Mehrgenerationen-Spielplatz in Hochheide durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg fertiggestellt worden.

Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann konnte am Mittwoch die ersten Neugierigen zur Einweihung begrüßen. „Ich freue mich sehr, dass wir in unserem Bezirk jetzt so einen tollen Mehrgenerationen-Spielplatz haben und danke den Wirtschaftsbetrieben Duisburg für die schnelle Umsetzung“. Auch anwesende Vertreter von Senioreneinrichtungen und vom Arbeitskreis Kinder und Jugend im Stadtteil waren voll des Lobes.

Ab sofort stehen „Cross-Trainer“, „Boot“, „Rad“, „Beinpresse“ oder ein „Hüfttrainer“ in einem gepflasterten und mit Tartanflächen ausgestalteten Trainingsbereich bereit. Dazu gibt es Plateau-Flächen für unterschiedliche Gymnastikübungen. Die Gerätschaften sind sehr massiv ausgeführt, so dass sie lange einsatzbereit sein sollten.

Anwohner Sebastian Solinas testete den „Cross-Trainer“. Für Ingeborg Seelbach, die mit ihrem Mann im benachbarten Seniorenzentrum „Haus am Sandberg“ wohnt, ist das Gerät leider ohne Hilfe nicht zu besteigen. Foto: NVM/Thorsten Vermathen

Allerdings sind nicht alle auch für ältere Senioren geeignet, weil zum einen zu viel Kraft benötigt wird oder zum anderen der Aufstieg einfach zu hoch ist. So beispielsweise beim „Cross- Trainer“. Ingeborg Seelbach, die zusammen mit ihrem Mann im benachbarten Seniorenzentrum wohnt, unternahm einen Versuch. Doch das zweite Bein auf die Schwinge zu bringen klappte nicht, weil die Höhendifferenz zu groß ist und ein sicheres Festhalten nicht möglich war. „Das ist eher was für die jüngere Generation. Ich laufe dann lieber weiterhin meine Runden im Park“, so die rüstige Seniorin.

Als Anwohner schaute auch Sebastian Solinas bei der Einweihung des Mehrgenerationen-Spielplatzes vorbei und enterte dann, ob seines jüngeren Alters, problemlos das Gerät. „Eine gute Sache, dass auch mal was für die ältere Generation in Sachen Spielplatz getan wird. So bleibt man spielend fit“.

Mehr von Stadt-Panorama