Einzelhandelsverband — Jahresergebnis 2014: „Neutor Galerie ist innerstädtischer Magnet“: „Dinslaken ist für die Zukunft gerüstet“

Einzelhandelsverband — Jahresergebnis 2014: „Neutor Galerie ist innerstädtischer Magnet“ : „Dinslaken ist für die Zukunft gerüstet“

DINSLAKEN — Eine sehr erfreuliche Bilanz für Dinslaken, die der Einzelhandelsverband Niederrhein nun mitteilt: die Umgestaltungen im Bereich Neutor, Neutorplatz und Rutenwall haben städtebauliche Akzente gesetzt, so dass sich Dinslaken verbessert aufgestellt hat und für die Zukunft gerüstet ist.

Mit Eröffnung der Neutor Galerie hat Dinslaken ein neuen innerstädtischen Magneten bekommen!

Wilhelm Bommann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes: "Die Nähe zu den Oberzentren Oberhausen und Duisburg ist für Dinslaken nicht zu unterschätzen. Die Kaufkraft ist da. Sie muss nur vor Ort gebunden werden." Mit dem neuen Einkaufsmagneten und einem engagierten Centermanagement, welcher sich in die gesamtstädtische Marketingstrategie einbringt, werden auch die Einzelhändler der City von diesem Center partizipieren, so Bommann weiter.

Auf die Weiterentwicklung des Altstadtbereiches, der die historische Komponente einer positiven Stadtentwicklung bildet und Flair ausstrahlt, ist nach wie vor der Focus zu legen.

Des weiteren positiv anzumerken, sind die rund 400 wichtigen Einstellplätze, die die Neutor-Galerie bietet. "Sie werden von den Kunden und Besuchern angenommen", so Bommann. "Es ist nicht so, dass keine Verbesserungen mehr möglich wären." Immerhin gehöre es zum Pflichtpaket eines funktionierenden Mittelzentrums ein Park-Leit-System vorzuhalten, wie Bommann weiter anführte. Es wäre nicht nur ein Orientierungsvorteil, sondern es könnten unnötige Park-Such-Verkehre vermieden werden. Wichtig sei es außerdem, die hohe Qualität Hiesfeld zu erhalten. Hiesfeld ist nicht nur aus Sicht des Einzelhandelsverbandes ein attraktiver Wohn- und Einkaufsstandort. "Wir freuen uns, dass sich ein neuer Nahversorger in der Mitte von Hiesfeld angesiedelt hat." Auch sehe der Verband das Einzelhandelskonzept als Chance für eine positive Stadtentwicklung.

Wie Bommann weiter betonte, muss man die Arbeit des Teams der Wirtschaftsförderung loben. Mit dem Prädikat "mittelstandsorientierte Stadtverwaltung" habe man auch Erwartungen geweckt, die es gilt einzuhalten. "Wir sind sicher, dass die gute Zusammenarbeit auch in der AG Einzelhandel eine Fortsetzung erfährt." Dinslaken schlägt gerade einen positiven Weg ein.

Was den Duisburger Norden angeht, wolle man mit den Ortsvertretern gemeinsam überlegen, wie es in den Stadtteilzentren weiter gehen könnte, heißt es in der Jahresbilanz. In der Jahresumfrage hätten viele Einzelhändler den berechtigten Wunsch geäußert, dass man die Stadtteile von der gesamten Entwicklung nicht abkoppeln dürfe. Positive Ansätze wie z. B. in Friemersheim zeigen, dass die Akteure vor Ort bereit sind, sich aktiv zu beteiligen. Auch wären Arbeitsgruppen für Hamborn, Meiderich und Walsum verabredet worden.

Zum Thema FOC: "Das ist für die Stadt eine völlige Katastrophe", so Walter Brune, Städteplaner aus Düsseldorf. Als Immobilienexperte und Buchautor warnte er vor dem FOC und sah darin einen Angriff auf die City. "Brune hat Recht", so Alfred Walzer, Vorstandsvorsitzender des Verbandes.

(Niederrhein Verlag GmbH)