Engel gibt es überall: Start der Ostereier-Tombola

Engel gibt es überall : Start der Ostereier-Tombola

Mit der großen Ostereier-Tombola des Vereins „Engel gibt es überall“ kommt jedes Jahr ’ne Menge Geld für die Förderung von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen zusammen. Am 15. Februar startet der Verkauf der 6.000 Eier. Es winken 600 Gewinne im Gesamtwert von über 21.000 Euro.

Für uns ist es ja recht einfach mit dieser Ostereier-Tombola: Wir suchen eine der 21 Vorverkaufsstellen auf, bezahlen 5 Euro für ein Ei, kaufen vielleicht auch direkt einen 10er-Pack, denn hier ist garantiert ein Gewinner-Ei dabei, und warten auf das Ergebnis der notariellen Ziehung. Im Anschluss freuen wir uns am 14. April über unseren Gewinn, den wir ab dem 20. April bis zum 25. Mai dort abholen können, wo das Ei gekauft wurde - und/oder wir freuen uns unseren Teil zu einer wirklich guten Sache beigesteuert zu haben. Denn der Verein engagiert sich schon seit 2008 für die schulische, musische oder sportliche Förderung von Kindern und Jugendlichen, deren Familien finanziell nicht gut aufgestellt sind - und bei 6000 Eier zu 5 Euro stehen hier bald 30.000 Euro mehr zur Verfügung.

Hinter den Kulissen wird dafür fleißig gearbeitet. Schließlich kommen die Los-Chips (erstmals weiterverwendbar als Einkaufswagenchips!) nicht von alleine in die Ostereier. Und irgendwie müssen aus 12.000 Ostereierhälften auch 6.000 verpackte Ostereier werden. Gut, dass Ingrid Stermann, 1. Vorsitzende des Vereins, auf ihre Helferinnen und Helfer zählen kann. 31 Leute haben in 3 Tagen geknickt, befüllt, zusammengesetzt, gepackt und auch noch aufgepasst, dass in jedem 10er-Pack ein Gewinnerchip dabei ist. Auf die Frage, aus welcher Motivation heraus sie helfen würden, gab’s überall die gleiche Antwort: „Weil wir wissen, dass das Geld hier 1:1 den Kindern zu gute kommt.“ Aus diesem Grund helfen nicht nur langjährige Freunde und Bekannte, sondern auch junge Menschen wie Lena (17) und die gleichaltrige Gastschülerin Olivia aus Italien, die „sich einfach gerne für andere engagieren.“ Ulrike Schreiber aus Moers kennt Ingrid Stermann bereits seit 40 Jahren und weiß, dass man sich auch als Helfer auf eine perfekte Organisation verlassen kann: „Ich bin jedes Mal wieder sehr beeindruckt von der Logistik“, sagt sie und zeigt die Arbeitsstraße, in der jedes Rädchen nahtlos ineinander greift. Und diese Arbeitsstraße steht nicht irgendwo, nein, sie steht im Duisburger Forum. „Ein großes Dankeschön an Centermanager Jan Harm, der das möglich gemacht hat“, so Ingrid Stermann.

Am 15. Februar startet der Verkauf der 6.000 Eier. Foto: Stermann

Die erste Vorsitzende hat seit 2008 mit ihrem Verein ebenfalls eine Menge möglich gemacht: Knapp eine Viertel Millionen Euro konnte bisher generiert und vielen Familien geholfen werden. Was die Unterstützung angeht, herrscht höchste Diskretion. Wer sich an den Verein wendet, kann sich sicher sein, dass alles vertraulich behandelt wird.