Rhein-Waal Campus Kamp-Lintfort: Festival of Tolerance

Rhein-Waal Campus Kamp-Lintfort : Festival of Tolerance

Am 16. Mai veranstaltet der AStA der Hochschule Rhein-Waal das „Festival of Tolerance“ auf dem Campus Kamp-Lintfort. Die Idee: Studierende, Bürgerinnen und Bürger feiern gemeinsam und setzen ein Zeichen für Toleranz.

Das „Festival of Tolerance“ wurde 2014 am Campus Kleve gegründet und stellt einen Tag zur Feier der Diversität, Heterogenität und Internationalität der Hochschule Rhein-Waal dar. Am kommenden Donnerstag findet es zum ersten Mal in Kamp-Lintfort statt. „Das Ziel ist es, ein Zeichen für Toleranz und gegen Rassismus zu setzen - auch den alltäglichen, der uns immer wieder in unterschiedlichen Formen begegnet“, erklärt Hassan Wehbe, Vorsitzender des AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss). Los geht’s um 17 Uhr mit einer Eröffnungszeremonie, bei der Wehbe gemeinsam mit dem Förderverein Campus Camp-Lintfort und Bürgermeister und Schirmherr Prof. Dr. Christoph Landscheidt die Besucherinnen und Besucher begrüßen wird. Auf dem Campus wird’s dann bunt: Es gibt eine Bühne, auf der bis 20 Uhr Bands von Studenten der Hochschule (wie z.B. Biscuit Club) auftreten werden, anschließend legt ein DJ auf, der den Bogen zur After-Party im Klub „Kaliber“ (ab 22.30 Uhr) spannt. Der AStA, das Kaliber, CEC-Connect, die HSRW Fairtrade Group, das StuPA (Studierendenparlament) und die DKMS werden von 17 bis 19.30 Uhr mit Infoständen rund um das Thema Toleranz vertreten sein. „Es wird einen interessanten Einblick geben, wo man sich einsetzen kann, und was es bereits für Projekte in Kamp-Lintfort gibt“, berichtet Julia Gessler, stv. A StA-Vorsitzende. Als Beispiel nennt sie CEC-Connect: Der Verein hat eine Initiative für Flüchtlingsförderung gegründet und momentan eine Ausstellung mit dem Titel „Menschen auf der Flucht“. Auch die AStA präsentiert eine Ausstellung: Für „Paradise People“ haben sich zwei Studentinnen auf den Weg nach Indonesien gemacht, um dort die Konsequenzen unseres Konsumverhaltens auf Mensch und Umwelt näher zu beleuchten.

Wer direkt selbst aktiv werden will, kann an einem der kostenlosen Workshops teilnehmen: Geboten werden Meditation, Yoga, Henna und Batik. Hinzu kommt eine Kleidertauschbörse - ein Secondhandladen und einige Studierende sorgen dafür, dass direkt zu Beginn schon Klamotten vorhanden sind, dann kann jeder mittauschen. Sportspiele und das Rodeo Bullen Reiten sorgen schließlich für leichte Unterhaltung.

Kulinarisch wird’s ebenfalls bunt: Die Studierenden bieten selbst gekochtes Essen aus verschiedenen Ländern an, es wird Waffeln für das Projekt „Kenia“ geben und in einem Foodtruck werden indische Speisen zubereitet. Außerdem im Angebot: Popcorn, Zuckerwatte, Candybar und (internationale) Getränke - ein halber Liter Kamp-Lintforter Bier kostet am Bierwagen von Geilings Bräu nur 1,50 Euro!

Ein Höhepunkt des Festivals soll die Menschkette für Toleranz und gegen Rassismus werden, die sich um 18 Uhr über den Campus schlängeln wird.

„Das Festival passt sehr gut in den Reigen der interkulturellen Veranstaltungen in Kamp-Lintfort. Unter anderem bedingt durch den Bergbau leben hier 104 Nationen zusammen“, so Landscheidt. An der Hochschule Rhein-Waal sind es sogar noch mehr: Hier studieren momentan Menschen aus 122 Nationen.

Der Eintritt zum Festival und die Teilnahme an den Workshops sind kostenlos.