1. Niederrhein

Insolvenz könnte bald aufgelöst sein: Neue Lebenszeichen des OSC

Insolvenz könnte bald aufgelöst sein : Neue Lebenszeichen des OSC Rheinhausen

Nach vierjähriger Pause gab es beim Sportverein OSC 04 Rheinhausen wieder einen Neujahrsempfang.

Geladene Gäste aus der Finanzwelt, Politik, Sport und den eigenen Reihen erlebten eine sehr emotionale und abwechslungsreiche Veranstaltung. Der Vorsitzende des Vorstandes, Bernd Haak, und der Vorsitzende des Präsidiums, Jörg Heinke, gaben einen Rückblick 2019 und Ausblick 2020 der persönlichen Art und besannen sich auf die Stärken des Vereins: die Mitglieder, ihre Familien, die Internationalität und Mehrspartigkeit.

Ehrungen beim Neujahrsempfang: Celina Berg (vorne Mitte) Europameisterin im Showtanz, Trainer Kevin Ulrich (hinten links), Preisträger Richard Winkler(4. von rechts), Ehrenmitglied Heinz Günter Lang (3. von rechts) und Ehrenmitglied Wolfgang Chiduch (rechts). Foto: NVM/Katja Thiele

Seit der Insolvenz vor einem Jahr sei es um den Verein sehr ruhig geworden. Dies sei auch bewusst so gewollt gewesen, um in Ruhe das Geschehene aufzuarbeiten und schnellst möglich wieder aus der Insolvenz heraus zukommen. „Wir wollen der Gläubigerversammlung im Frühjahr nicht vorgreifen, aber wir gehen davon aus, dass der erstellte Insolvenzplan es ermöglicht, dass der Verein - wenn auch unter Beaufsichtigung - im Sommer aus der Insolvenz entlassen ist“, berichtet Haak. Dann sei auch die Rückkehr der Handballer von Wölfe Nordrhein zum OSC sicher. Die „OSC-Sportwelt“, das Ende 2016 eröffnete Fitnessstudio, wodurch der Verein in finanzielle Schieflage geriet, sei auf einem guten Weg und die anvisierten Auslastungszahlen seien erreicht. „Was 2020 insbesondere angegangen werden soll, ist der mangelhafte Parkplatz auf der Platzanlage.“ Hier hoffe man auf Fördergelder zur dauerhaften Befestigung.

(TV)