Bezirk Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen gewinnt Kampagne "Mach´s rein, DU - Das Sauberkeitsbündnis": "Wuffi Bags" und "Saugroboter"

Bezirk Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen gewinnt Kampagne "Mach´s rein, DU - Das Sauberkeitsbündnis" : "Wuffi Bags" und "Saugroboter"

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg hatten von April bis September die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, an einem Sauberkeitsbündnis teilzunehmen. Die Teilnehmer/innen erklären sich bereit, Duisburg sauber zu halten.

Aus dem Bezirk Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen kamen mit Abstand die meisten Meldungen (571), gefolgt vom Bezirk Süd (407) und dem Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl (334).

Ausgelobt hatten die Wirtschaftsbetriebe für den "Gewinner"-Bezirk fünf "Wuffi-Bag"-Spender samt Mülleimern und verlosten außerdem einen Saugroboter unter den Teilnehmer/innen des "Gewinner-Bezirks". Kürzlich wurden die Gewinne bei den Wirtschaftsbetrieben an der Schifferstraße am Innenhafen übergeben. "Auch wenn die Preise eher symbolischen Charakter haben, so soll die Kampagne `Mach´s rein, DU´ doch Bewusstsein schaffen, Müll ordentlich zu entsorgen und die Umwelt sauber zu halten. Wir freuen uns, dass über 2000 Duisburger/innen dem Sauberkeitsbündnis beigetreten sind", so Sarah Lampe, Sprecherin der Wirtschaftsbetriebe.

Bezirksbürgermeisterin Astrid Hanske und Bezirksmanager Jürgen Konkol, die mit gutem Beispiel vorangegangen waren, bedankten sich bei den Bürgern/innen für die Solidarität im Bezirk Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen. "Wenn die Bündnistreuen in ihrem unmittelbaren Umfeld vorangehen, kann das große Wirkung haben. Anknüpfungspunkte für Müllsammel-Initiativen wären prima. Der Bereich um den Hochemmericher Markt könnte beispielsweise eine solche gebrauchen", bemerkte Hanske.

Für Jan Lukas Mateijka als Teilnehmer am Sauberkeitsbündnis aus Rheinhausen, lagen die Motive mitzumachen nahe "Wir haben einen Hund und kennen die Kot-Problematik". Der Bezirk hat jetzt insgesamt zwölf "Wuffi-Bag"-Spender auch dank seiner Teilnahme.

"Jetzt müssen die Wuffi-Bags allerdings nur noch in den vorgesehen Mülltonnen landen und nicht im Gebüsch", bemerkt Norbert Lorenz, Geschäftsbereichsleiter der Stadtreinigung. Dies sei nämlich leider häufig der Fall. Ohnehin sei die Problematik der "wilden Müllkippen" zunehmend. "Wir hoffen, dass die fortzuführenden Kampagnen der Wirtschaftsbetriebe den einen oder anderen zum Umdenken anregen. In Duisburg kann man jeglichen Müll und Unrat auch ordnungsgemäß entsorgen."

Ideen für Kampagnen an: info@wb-duisburg.de. Wer sich in einer Müllsammel-Initiative am Hochemmericher Markt engagieren will, meldet sich unter: a.hanske@stadt-duisburg.de

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