Wijnvooords Wijnachten

Der beliebte holländische TV-Moderator stattete dem Lebendigen Adventskalender in Ruhrort einen Besuch ab.

Da nahm er Platz im Foyer des Malteserstift St. Nikolaus, sprach ein paar Sätze zur Begrüßung — und schon breiteten sich wohlige Wärme und Sympathie aus. Der Glühwein mag auch eine Rolle gespielt haben, aber Harry Wijnvoords Auftritt bestätigte: Käse, Tulpen und Showmaster holt man am besten aus Holland.

Wobei der frühere Preis-ist-heiß-Moderator ja seit Teenagerzeiten in Deutschland zu Hause ist, mittlerweile "im schönen Münsterland". Doch die Weihnachtsgeschichten, die er vortrug, waren geprägt von seinen persönlichen Erinnerungen an Sinterklaas, den Zwarte Piet und die Bescherung am Pakjesavond. Einen Tipp für einen deutschen Weihnachtsklassiker hatte er aber auch dabei: "Dresdner Christstollen schmeckt genauso gut, wenn Sie ihn nicht die vorgeschriebene Zeit liegen lassen."

Wijnvoord hat ja nicht nur "Der Preis ist heiß", sondern auch die Kochsendung "Der Reis ist heiß" moderiert, und jetzt wartet er auf das Format "Der Greis ist heiß". Könnte dauern — nächstes Jahr wird er gerade mal 70.

Es war das siebte Türchen des diesjährigen Ruhrorter Adventskalenders, den Ansgar Ischinski und seine Mitstreiter mit einem Aufruf zu entspannter Diesseitigkeit eröffnet hatten: "Always Look on the Bright Side of Life."

Besonders bright wird's beim Törchen am kommenden Sonntag, 16. Dezember — und schon vorher: Dann wird nämlich auf dem Maximiliansplatz der Weihnachtsmarkt "Ruhrort im Lichterglanz" gefeiert. Mit Nikolaus.

(Niederrhein Verlag GmbH)
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