Entscheidungen in den Stadträten zur Cölve-Behelfsbrücke stehen an: Stadtoberhäupter werben um Zustimmung

Entscheidungen in den Stadträten zur Cölve-Behelfsbrücke stehen an : Stadtoberhäupter werben um Zustimmung

Für die Stadtoberhäupter steht fest: Eine Behelfsbrücke für die Verbindung zwischen Moers-Schwafheim und Duisburg-Rheinhausen/Trompet soll gebaut werden. Sie ist als vorübergehender Ersatz für die gesperrte "Cölve-Brücke" geplant.

Der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link haben sich darauf verständigt und wollen nun die Politik in ihren Städten von der Notwendigkeit der Maßnahme überzeugen. Zudem soll eine Übertragung des Bauwerks an die Stadt Duisburg vorbereitet werden. Auch hierzu besteht bereits Einigkeit. Vorbehaltlich der Beschlüsse beider Stadträte sollen die Kosten für die Behelfsbrücke geteilt werden. Die entsprechende Kalkulation hat die Stadt Moers am Donnerstag, 7. März, der "Begleitkommission Cölve-Brücke" vorgestellt. Vertreter beider Städte sowie Mitglieder der Bürgerinitiative haben an der Sitzung teilgenommen.

Die Kosten liegen bei fünfjähriger Miete inklusive Baukosten zwischen 800.000 und 900.000 Euro. "Wir sind zuversichtlich, dass wir die Politik beider Städte mit unserer Verwaltungsvorlage für diese Vorschläge gewinnen können", sind sich beide Stadtoberhäupter einig. "In Anbetracht der Bedeutung des Verkehrswegs bewegen sich die Kosten in einem akzeptablen Rahmen."

Die Stadträte entscheiden am 10. April (Moers) und 6. Mai (Duisburg). Danach könnte im Juni die Ausschreibung starten. Die Stadt Moers rechnet mit einem Baubeginn im Frühjahr 2020. Die Bauzeit beträgt laut Entwurfsplanung drei Monate.

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