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Stadt folgt dem Erlass des Landes

Coronavirus : Duisburg sagt Veranstaltungen mit über 1.000 Zuschauern ab

Die Stadt Duisburg hat, dem Erlass des Landes NRW folgend, alle Veranstaltungen mit einer Besucherzahl von über 1.000 bis auf weiteres abgesagt.

Geisterspiele in der Bundesliga gibt’s schon. Gestern Abend gab’s auch ein Geisterkonzert: In der Kölner -Philharmonie spielte das Gürzenich-Orchester vor leeren Reihen; Zuschauer konnten das Konzert per Livestream im Internet verfolgen. Das wäre jetzt auch eine Option für Duisburg; zum Beispiel für das Konzert von Pianist Kai Schumacher und Singer-Songwriter Gisbert zu Knyphausen am Freitag in der Mercatorhalle. Mit rund 1.700 Zuschauern fällt das Konzert unter die Allgemeinverfügung.

Die Rheinoper hatte vor der Verfügung bereits auf ihrer Internetseite angekündigt, ihre Veranstaltungen im Opernhaus Düsseldorf und im Theater Duisburg nur mit begrenzter Zuschauerzahl stattfinden zu lassen – das Theater Duisburg hat knapp 1.100 Zuschauerplätze. Noch nicht ausverkauft ist beispielsweise das Gastspiel des Berliner Ensembles mit „Panikherz“ im Rahmen der Duisburger Akzente am Samstag und Sonntag im Theater Duisburg.

Für Veranstaltungen mit Besucherzahlen unter 1.000 erarbeitet die Stadt Duisburg derzeit eine Matrix zur Gefährdungsanalyse, nach welcher Risikobewertungen vorgenommen werden sollen, um einzelne Veranstaltungen schneller bewerten zu können.

Stadt-Panorama wird hier über weitere Absagen etc. auf dem Laufenden halten.

Update Rheinoper (16.52 Uhr)

Wie uns die Deutsche Oper am Rhein soeben mitteilt, finden ihre Veranstaltungen im Theater Duisburg wie geplant statt. Ins Theater Duisburg passen 1.118 Gäste. Der Ticketverkauf in beiden Häusern wurde so eingerichtet, dass insgesamt nicht mehr als 1.000 Personen im Saal sind – inklusive Personal auf der Bühne und im Orchestergraben.

Update Akzente-Theatertreffen (17.03 Uhr)

Das für Samstag und Sonntag, 14./15. März, geplante Gastspiel des Berliner Ensembles mit „Panikherz“ im Theater Duisburg wird abgesagt.

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen“, so duisburgs Schauspiel-Intendant Michael Steindl. „Vor dem Hintergrund, dass die großen Theater in Berlin bereits geschlossen sind und von Reisen nach NRW abgeraten wird, stand das Gastspiel aber zunehmend unter einem schlechten Stern. Wir sind wild entschlossen, einen Ersatztermin in der nächsten Spielzeit zu finden, damit dieser besondere Theaterabend, auf den wir uns und viele andere sich gefreut haben, nach Duisburg kommt.“

Die Karten der „Panikherz“-Vorstellungen werden automatisch storniert und das Eintrittsgeld erstattet. Falls von Seiten des Theaters aus Rückfragen zur Rückzahlung bestehen, meldet sich die Theaterkasse bei den betreffenden Kunden. Anonymkäufer am Schalter bittet das Theater Duisburg, mit der Theaterkasse Kontakt aufzunehmen. Abonnenten erhalten eine automatische Rücküberweisung in Höhe des anteiligen rabattierten Vorstellungswertes. Bei der Bearbeitung und Rücküberweisung bittet das Theater Duisburg die Kunden um Geduld.

Update Kai Schumacher & Gisbert zu Knyphausen (17.42 Uhr)

Das Konzert „Gisbert singt Schubert“ von und mit Pianist Kai Schumacher und Singer-Songwriter Gisbert zu Knyphausen am Freitag, 13. März, in der Mercatorhalle findet nicht statt. Das Konzert liege mit rund 1.200 erwarteten Personen über der maximal zulässigen Grenze von 1.000 Besuchern, so die Stadt Duisburg. Das Konzert wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Die Tickets behalten Ihre Gültigkeit. Der Ersatztermin wird baldmöglichst mitgeteilt.

Update Tanztage/Rheinoper (11.25 Uhr)

Mittlerweile wurden auch die Duisburger Tanztage sowie alle Vorstellungen der Rheinoper bis zum 2. April abgesagt.