Spar- und Bauverein Friemersheim: Geschäftsbericht 2018

Spar- und Bauverein Friemersheim: Geschäftsbericht 2018 : Gute Zahlen stimmen optimistisch

Der gemeinnützige Spar- und Bauverein Friemersheim lieferte kürzlich seinen Geschäftsbericht für 2018 ab und kann wieder mit guten Zahlen aufwarten. Wirtschaftliche und demografische Entwicklungen in Duisburg müssen aber stets im Auge behalten werden.

Rheinhausen. Auch im 99. Jahr seines Bestehens blickt der Spar- und Bauverein Friemersheim optimistisch auf den Geschäftsverlauf. Die Nachfrage für die rund 1400 Wohneinheiten (hinzu kommen noch rund 500 Garagen und Einstellplätze sowie wenige gewerbliche Räume) des Bauvereins sei wiederholt stabil. Insbesondere gäbe es Nachfragesteigerungen und –überhänge im Bereich gut ausgestatteter Wohnungen (Neubau und modernisierter Bestand) als auch im Segment der altersgerecht angepassten Wohnungen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr fanden angeblich 96 (Vorjahr 105) Wohnungswechsel statt. Damit liege die Fluktuationsrate bei 6,9 % (Vorjahr 7,5 %). Hauptgründe der Wechsel sind wie in den vergangenen Jahren vor allem Alter/Tod (rund 25 %), Arbeitsplatz- und Ortswechsel (13,5 %), Umzug innerhalb der Genossenschaft (rund 10 %) und aufgrund der Größe der Wohnung (rund 10 %).

Strukturelle Leerstände seien weiterhin nicht vorhanden. Die Leerstandsquote wird 2018 insbesondere durch leerstehende nicht einzeln nutzbare Dachgeschosswohnungen beeinflusst. Die Mitgliederzahl zum 31.12.2018 betrug 2.614 eingetragene Genossen/innen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Verminderung um zwölf Mitglieder.

Die Genossenschaft schließt unter Strich mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 312.000 Euro (Vorjahr 486.000 Euro) das Geschäftsjahr 2018 ab. Das Gesamtvermögen des Vereins liegt bei 55,037 Millionen Euro (+ 493.000 Euro im Vergleich zu 2017). Für kurzfristige Liquidität stehen 844.000 Euro zu Buche. Langfristig als auch kurzfristig ist der Spar- und Bauverein Friemersheim damit geordnet und gesund aufgestellt. Bei der Mitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch wurde der Jahresabschluss und die Gewinnverwendung 2018 dann beschlossen, sowie Aufsichtsrat und Vorstand entlastet und drei Mitglieder des Aufsichtsrates neu gewählt. In der Neuwahl zum Aufsichtsrat wurden Matthias Tilgner und Sebastian Knorr-Petereit für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Für Ulrike Ambaum, die nicht mehr kandidierte, wurde Katrin Schmitz gewählt.

„Die kontinuierliche und nachhaltige Anpassung des Wohnungsangebotes an veränderte Bedürfnisse unserer Mitglieder sind die Hauptziele unseres genossenschaftlichen Handelns. Um- und Ausbau, Zusammenlegung von Kleinwohnungen, die Ergänzung von Wohnungen mit Balkonen, die altersgerechte Anpassung von Bestandswohnungen und die Modernisierungstätigkeit tragen dazu bei, die Vermietbarkeit unserer Wohnungen dauerhaft zu sichern. Wir erwarten für das laufende und die zukünftigen Geschäftsjahre eine stabile und positive Unternehmensentwicklung. Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt dabei auch weiterhin der zukünftigen wirtschaftlichen und demografischen Entwicklung des Standortes Duisburg und der damit in Verbindung stehenden Auswirkungen auf unser Unternehmen“, so der Vorstand.

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